Bestens gerüstet gegen Waldbrand
MOLLN. Hochsommerliche Temperaturen sorgen für eine steigende Waldbrandgefahr – ein „heißes Thema“, das die acht Feuerwehren der Nationalpark Kalkalpen Region (Frauenstein, Ramsau, Breitenau, Molln, Kleinreifling, Unter-laussa, Trattenbach und Großraming) seit jeher beschäftigt.

Die Nationalpark-Feuerwehren sind mit 40 Löschrucksäcken und einem 10.000-Liter-Falttank im Wert von 10.000 Euro nun bestmöglich gerüstet. Finanziert wurden diese in einer Kooperation von Nationalpark Kalkalpen, Land Oberösterreich, Gemeinde und Feuerwehr. Bei der Übergabe betonte Landesrat Max Hiegelsberger die Bedeutung der freiwilligen Helfer. Nationalpark-Direktor Erich Mayrhofer verwies in seiner Rede vor mehr als 40 Feuerwehrvertretern aus acht Gemeinden neben der enormen Waldfläche auf die mehr als 50 Nationalpark-Gebäude, die großteils in Holzbauweise und anderseits aufwändig restauriert wurden und unter Denkmalschutz stehen.
Mit einem Löschrucksack können „am Mann“ 19 Liter Wasser transportiert und mittels mechanischer Handspritze zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Der Falttank dient als Wasserspeicher und wird an strategisch günstigen Orten aufgestellt, mittels Tankwagen oder Helikopter gefüllt und versorgt so die Einsatzkräfte im Waldgebiet mit Löschwasser.


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