Tag gegen Gewalt an Frauen: Sichtbares Zeichen soll Bewusstsein schaffen
KIRCHDORF. Vertreterinnen von Frauenorganisationen, Gewaltschutzeinrichtungen sowie die Beratungsstelle BERTA luden in Kirchdorf zu Fahnenhissungen anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen ein.

Der internationale Aktionstag wird seit 1981 am 25. November abgehalten. Ursula Forster, Leiterin der Frauenberatungsstelle BERTA, wies in ihren Grußworten am Rathausplatz darauf hin, dass trotz wichtiger Errungenschaften im Opferschutz und gesellschaftlicher Veränderungen das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht geringer geworden sei.
Die Fahne direkt am Kirchdorfer Rathausplatz soll auch in der Adventzeit ein gut sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen sein, wie Bürgermeister Wolfgang Veitz bei seiner Ansprache betonte. Bei der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf wurde ebenfalls eine Fahne gehisst.
Projekt wird konkreter
Zum Thema Frauen-Übergangswohnung in der Stadtgemeinde erklärte Ursula Forster, dass der neue Vorstand des Sozialhilfeverbands bei seiner Sitzung am 11. Dezember das Finanzierungsansuchen behandeln werde. Die Initiative für die Übergangswohnunng möchte im Jänner 2016 mit dem Projekt starten. Eine geeignete Wohnung sei in Sicht, Bezirkshauptmann Dieter Goppold und Bürgermeister Wolfgang Veitz signalisierten ihre Unterstützung.


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