Forschung über das Pendeln im Kremstal
KIRCHDORF AN DER KREMS. Pendler sollen ihre Ideen und Bedürfnisse bei einer interaktiven Ausstellung beim Bahnhof Kirchdorf einbringen.

Pendeln gehört zum Alltag vieler Menschen im Kremstal. Der Weg verbindet Wohnen und Arbeiten. Manchmal bereichert er den Alltag, oft zehrt er an den Kräften. Insbesondere im ländlichen Raum ist das Pendeln vom Autoverkehr geprägt. Gemeinsam mit der FH Hagenberg forscht das Studienzentrum für internationale Analysen (STUDIA) in Schlierbach zum Thema emissionsarmes Pendeln.
Weg zum Bahnhof
Im Mittelpunkt der Forschung steht ein Zubringermodell zur Verbindung der Strecke zwischen Wohnort und Bahnhof. Grundidee ist es, die „Last Mile“, vom Wohnort zur Haltestelle, emissionsarm und attraktiv zu gestalten. Im Kremstal bildet die Hauptachse des öffentlichen Verkehrs die Bahnlinie nach Linz. Der Weg zum Bahnhof wird derzeit mit dem Auto, Fahrrad, Bus oder zu Fuß zurückgelegt. Nachfrageorientierte Angebote gibt es kaum.
Interaktive Ausstellung beim Bahnhof
STUDIA erforscht die Hemmnisse und Bedürfnisse der pendelnden Personen im Kremstal. Für ein fundiertes Ergebnis benötigt STUDIA die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort. Bei der interaktiven Ausstellung am Donnerstag, 9. Juli, von 14.30 bis 18.30 Uhr beim Kirchdorfer Bahnhof sollen die Ideen und Bedürfnisse zum Pendeln eingebracht werden. Gleichzeitig zeigt die FH Hagenberg Simulationen von Pendlerströmen.
Öffentliche Verkehrsmittel im ländlichen Raum
Mit den Ergebnissen wird bei einer Folgeveranstaltung im Herbst weitergearbeitet. Ziel ist, eine wissenschaftliche Grundlage zu erhalten, wie die Akzeptanz von öffentlichen Verkehrsmitteln im ländlichen Raum erhöht werden kann. Das Projekt wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.


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