Leserbrief zur geplanten Skigebietserweiterung im Stodertal
VORDERSTODER/MICHELDORF IN OÖ. Alois Lugerbauer aus Micheldorf schrieb einen Leserbrief zur geplanten Skigebietserweiterung im Stodertal.

„Ausbau mal anders
Dass das kleine und feine, unverwechselbare Schigebiet in der schönsten Kalkalpenlandschaft Europas erhalten gehört und aus Konkurrenzgründen optimiert werden sollte, ist schon in Ordnung und betriebswirtschaftlich nachvollziehbar.
Aber statt die Hälfte oder mehr einer großen Wochenend-Besucherfrequenz über gewundene Straßen von 2 Seiten ins beschauliche Vorderstoder zu leiten, um dann nach mehreren Sektionen im schneearmen, aufwendig beschneiten Mittelbereich doch denselben Hinterstoderer Berg zu erreichen, gäbe es eine weit einfachere Lösung:
Schafft die qualvolle, Schischuh klappernde, Stecken verhaspelnde und ganze Kindergenerationen vergraulende Zwangswanderung durch das Dorfzentrum und über die Steilstufe zur schon wieder viel zu alten Seilbahnstation endlich ab und stellt die Talstation einfach mitten in den großzügig angelegen Parkplatz, wie es international in Top-Schigebieten längst üblich ist. Mit einem solchen Neubau schafft ihr eine höhere Kapazität und vielleicht ergibt sich auch auf den Hutterer Böden ein günstigerer Endpunkt zum Umstieg in die nahen Anschlussbahnen.
Wenn ganz oben was zu optimieren ist, denkt drüber behutsam und mit Augenmaß nach, wenn nicht, wird die atemberaubende Landschaft mit der originellen Gastronomie und ein attraktives Angebot im Tal auch genügen. Die Kundenschicht, die durch die neuen trendigen Hotels zwischen Stoder und Spital nun angesprochen wird, hauptsächlich Jungfamilien mit Kindern unterschiedlicher Interessen, wird es euch im Einklang mit der älteren Generation ganzjährig danken.“
von Alois Lugerbauer aus Micheldorf
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