Ukraine-Krieg: Notquartier in der Stadthalle wird zurückgebaut
KIRCHDORF AN DER KREMS. Die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine zwingen täglich tausende Menschen, ihr Zuhause zu verlassen. Um Menschen auf der Flucht bestmöglich zu versorgen, errichtete das OÖ. Rote Kreuz temporäre Notquartiere im gesamten Bundesland. Um vorhandene Ressourcen nachhaltig einzusetzen, werden die Kräfte gebündelt und die Unterkünfte im Bezirk Kirchdorf zurückgebaut.

Die Kämpfe in der Ukraine dauern an. Täglich flüchten Menschen in EU-Länder und hoffen auf ein Leben frei von Angst und Gewalt. Viele von ihnen fanden Zuflucht in den vom OÖ. Roten Kreuz errichteten Notquartieren. Im gesamten Bundesland erhalten bis zu 1.600 Menschen die Möglichkeit einer Übernachtung, sanitäre Grundversorgung und einfache Verpflegung.
„Um Kraft zu tanken und Ressourcen zu bündeln wird die Unterkunft im Bezirk Kirchdorf aktuell zurück gebaut“, erklärt Bezirksrettungskommandant Alexander Kaineder. In der Stadthalle Kirchdorf konnten durch die Hilfestellung von Kirchdorfs Bürgermeisterin Vera Pramberger (SPÖ), den vielen freiwilligen Helfern des Roten Kreuzes und aus der Bevölkerung mehr als 220 Vertriebene versorgt und betreut werden. Dank des zahlreichen Angebots von Privatquartieren, konnten die geflüchteten Personen innerhalb einer Woche an mehr als 60 Quartiere vermittelt werden. „Dank der Zusammenarbeit und Hilfe aller können wir Verantwortung übernehmen und Menschen helfen“, so Kaineder.


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