Ukrainisches Osterfest in Kirchdorf an der Krems
KIRCHDORF AN DER KREMS. Anlässlich des orthodoxen Osterfestes, welches am 24. April stattfand, lud der Integrationsbeirat der Stadtgemeinde Kirchdorf ukrainische Vertriebenen ins „Haus 16A“ zu einem gemeinsamen Osterfest ein.

Dieser Einladung kamen ungefähr 30 Frauen und 30 Kindern nach. Bei Kaffee und Tee, mitgebrachten Mehlspeisen sowie traditionell gefärbten Ostereiern, ließ es sich gemütlich beisammen sitzen und plaudern. Die Kinder konnten weiße Eier mit Farbstiften anmalen, Plakate gestalten, gemeinsam spielen, was von ihnen auch rege angenommen wurde. Kirchdorfs Bürgermeisterin Vera Pramberger war ebenfalls vor Ort.
Österreichische und ukrainische Bundeshymne auf dem Saxophon
„Als Zeichen der Freude und Dankbarkeit über dieses Fest hat ein junger Mann, der gemeinsam mit seiner Mutter und drei kleinen Geschwistern derzeit in Molln lebt, uns eine Überraschung besonderer Art bereitet. Er spielte auf seinem Saxophon erst die österreichische, dann die ukrainische Bundeshymne. Dieses Zeichen von Wertschätzung war sehr berührend für jeden Teilnehmer. Einen herzlichen Dank an alle, die dieses Fest besucht haben; all diejenigen, die uns mit Sachspenden unterstützten, vor allem aber auch Dank an alle Helfer“, sagt Marion Wimmer, Obfrau Integrationsbeirat Kirchdorf an der Krems.
Im Rahmen des Festes wurde den Ukrainern ab sofort für sonntags die Möglichkeit gegeben, sich im „Haus der Begegnung 16A“ zu treffen, um sich in Eigengestaltung von 14 bis 18 Uhr auszutauschen. Mike Schedlberger vom Radio B138 hat gemeinsam mit einigen Ukrainern sogleich auch eine Radioführung gemacht und dabei ein ukrainisches Lied aufgenommen. „Im Namen des Integrationsbeirats bedanke ich mich recht herzlich für dieses gelungene Begegnungsfest“, so Wimmer.


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