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BEZIRK KIRCHDORF. Die neuen Messstellen im Paltenbach, Schmiedleitnerbach, in der Steyr und der Teichl liefern Informationen über den aktuellen Wasserstand – und erweitern damit das Hochwasser-Frühwarnsystemnetz des Hydrographischen Dienstes OÖ.

Entlang der Steyr liefern zwei neue Hochwasser-Messstellen Informationen zum aktuellen Wasserstand. (Foto: Wolfgang Simlinger/stock.adobe.com)

Während in Slowenien sowie in großen Teilen der Steiermark und Kärnten die extremen Regenfälle der letzten Tage zu Überflutungen geführt haben, blieb Oberösterreich zum Glück vergleichsweise verschont. Dennoch ist es wichtig, stets auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und in Frühwarnsysteme zu investieren. In diesem Sinne hat der Hydrographische Dienst OÖ neue Messstellen an den oberösterreichischen Gewässern errichtet, darunter auch fünf neue im Bezirk Kirchdorf. Ab sofort geben zusätzlich zu den bereits bestehenden Messstellen der Pegel Dandelmühle am Paltenbach in Molln, der Pegel Dietlgut und der Pegel Hinterstoder an der Steyr in Hinterstoder sowie der Pegel Pegel Leonstein am Schmiedleitnerbach in Grünburg und der Pegel Teichlbrücke an der Teichl in Roßleithen Auskunft über die Wasserstände.

„Es ist keine Frage ob, sondern wann das nächste Hochwasser kommt. Trotz umfassender Maßnahmen, Aufklärung, Vorbereitung und Prognosemodellen, ist ein hundertprozentiger Schutz und eine exakte Vorhersage nie möglich. Die Natur und damit auch jedes Hochwasser folgen eigenen Regeln und Gesetzen. Mit den beinahe 200 Messstellen, davon 156 Online auf der Homepage des Hydrographischen Dienstes, in ganz OÖ haben wir wichtige Frühwarnsysteme, die uns live Daten liefern“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).


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