Sommerprojekt der Bergrettung Grünburg-Steinbach: mit Bike und Gleitschirm nach Slowenien
STEINBACH AN DER STEYR/GRÜNBURG. Ob Bergunfall, Sucheinsatz oder Gleitschirmabsturz: Die 23 Mitglieder der Bergrettung Grünburg-Steinbach sind bei Notfällen zur Stelle. Aber auch abseits der Einsätze beweisen sie ihren Zusammenhalt. So steht etwa im September eine außergewöhnliche Tour auf dem Programm.

Kameradschaft – Die steht für Werner Strittl an erster Stelle. „Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist mir extrem wichtig. Die Kameradschaft ist es, was eine Ortsstelle zusammenhält“, erzählt er. Im März wurde der 44-Jährige nach vielen Jahren als Stellvertreter zum Leiter der Bergrettungsortsstelle Grünburg-Steinbach gewählt. Sein Ziel: „Die Mannschaft zusammenhalten, in guten und schlechten Zeiten.“
Von schroffen Gipfeln und wilden Flüssen
Bis zu zehn Einsätze sind pro Jahr zu bewältigen: Diese reichen von Unfällen in der Steyr bis hin zur Rettung von Gleitschirmpiloten, die in Baumkronen festsitzen. „Unser Gebiet ist sehr vielseitig, Wasser ist dabei genauso ein Thema wie schroffe Gipfel“, erklärt Strittl.
Mit Bike und Gleitschirm zum höchsten Berg Sloweniens
Wasser und schroffe Gipfel – das erwartet die Bergrettungsmitglieder auch bei ihrem Sommerprojekt im September. „Geplant ist, mit den Fahrrädern nach Slowenien zu fahren, um den Triglav zu besteigen. Ein Teil der Gruppe wird dort, sofern es die Bedingungen zulassen, mit dem Gleitschirm starten und runterfliegen“, erzählt Strittl. Zwölf der 23 Mitglieder hätten sich bereits dazu gemeldet, wobei zusätzlich einige ein Begleitfahrzeug stellen werden. „Ganz im Sinne der Kameradschaft“, betont Strittl.
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