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Direktor der Sternwarte Kremsmünster Pater Amand Kraml verstorben

Maya Lauren Matschek, 20.01.2026

KREMSMÜNSTER. Im 74. Lebensjahr ist am Samstag, 17. Jänner 2026, Pater Amand Kraml, Benediktiner von Kremsmünster und Konsistorialrat, verstorben. Der gebürtige Waldkirchener trat 1971 in das Stift Kremsmünster ein, studierte Theologie in Salzburg und Rom und wurde 1977 zum Priester geweiht.

Pater Amand Kraml war langjähriger Leiter der Sternwarte in Kremsmünster. (Foto: Kirchenzeitung Linz/Josef Wallner)

Kraml widmete sein Leben der Wissenschaft und der Bildung. Besonders seine Arbeit an der Sternwarte Kremsmünster prägte die naturwissenschaftliche Forschung in der Region: Von 1995 bis zu seinem Tod leitete er die Einrichtung, betreute Sammlungen, Bibliothek und Instrumente und machte die Sternwarte auch für Gäste zugänglich. Sein Doktorat über die Flora von Kremsmünster und Umgebung schloss er 2002 ab. Für seine wissenschaftlichen Verdienste wurde er zudem mit dem Ehrentitel ‚Konsulent der Wissenschaft‘ des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war Amand Kraml auch pastoral aktiv. Viele Jahre lang unterstützte er die Pfarren Steinerkirchen und Fischlham (Bezirk Wels-Land), hielt Predigten und feierte Gottesdienste, die für die Gemeinden von besonderem Wert waren. Bekannt war er als präziser und engagierter Wissenschaftler, der zugleich Humor und Menschlichkeit zeigte.

Begräbnisgottesdienst

Die Totenwache findet am Freitag, 23. Jänner, um 19 Uhr in der Stiftskirche Kremsmünster statt. Der Begräbnisgottesdienst wird am Samstag, 24. Jänner, um 10 Uhr gefeiert, anschließend erfolgt die Beisetzung im Klosterfriedhof des Stiftes. Anstelle von Kränzen bittet die Familie um Spenden für die Mission in Barreiras.


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