Groß angelegte Waldbrandbekämpfung am Kasberg geübt
STEYRLING. Das Bezirksfeuerwehrkommando führte gemeinsam mit dem Katastrophenstab des Bezirkes Kirchdorf an der Krems eine groß angelegte Waldbrandübung mit internationaler Beteiligung im Bereich Kasberg/Schwalbenmauer durch.

Ziel dieser Übung war es, die Einsatzkräfte bestmöglich auf zukünftige Vegetations- und Waldbrandereignisse vorzubereiten. In den vergangenen Jahren wurde die Ausbildung in diesem Bereich intensiviert, um sowohl klassische Waldbrände als auch Szenarien in landwirtschaftlichen Flächen professionell bewältigen zu können.
Im Rahmen der Übung nahmen mehrere hundert Einsatzkräfte aus dem Bezirk Kirchdorf sowie aus ganz Oberösterreich teil. Die Löschflugzeuge nutzen den Traunsee als Wasserentnahmestelle.
Gewitterfront sorgte für vorzeitiges Ende
Beginn der Übung war um 9 Uhr, gegen 11 Uhr wurde das Szenario verschärft und weitere Kräfte aus Gmunden angefordert. Doch dann schlug das Wetter um: Eine aufziehende Sturm- und Gewitterfront zwang die Übungsleitung um 11.30 Uhr aus Sicherheitsgründen zum Abbruch. Der koordinierte Rückzug aller Kräfte aus dem alpinen Gelände funktionierte dennoch tadellos.
Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Berc zog trotz des Abbruchs ein positives Fazit: „Die extrem kurzen Wege zwischen Einsatzkräften und Behörden haben maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Wir sind für den Ernstfall gerüstet.“


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