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BEZIRK. Oberösterreich verzeichnete 2014 einen Babyboom. Eine Ausnahme mit den größten Einbußen war neben dem Bezirk Schärding (– 6,0 Prozent) der Bezirk Kirchdorf mit 34 Geburten weniger als im Vorjahr (– 6,1 Prozent). Waren es 2013 noch 558, so sank die Zahl der Lebendgeborenen 2014 auf 524.

2014 wohnten weniger Babys im Bezirk Kirchdorf als im Vorjahr. Foto: Babysmile
2014 wohnten weniger Babys im Bezirk Kirchdorf als im Vorjahr. Foto: Babysmile

Diese Zahlen (von Statistik Austria) beziehen sich auf den Bezirk Kirchdorf als Hauptwohnsitz des Babys. Denn das Landeskrankenhaus Kirchdorf verzeichnete ein Geburtenplus von zirka acht Prozent. 533 Babys erblickten 2014 dort das Licht der Welt. Es dürften sich somit auch einige werdende Eltern mit Hauptwohnsitz in anderen Bezirken für das Kirchdorfer Spital entschieden haben.

Höchste Geburtenzahl in Oberösterreich seit 16 Jahren

Oberösterreich verzeichnete mit + 4,8 Prozent einen Babyboom im Jahr 2014. Insgesamt erblickten 14.441 Babys das Licht der Welt. So viele Geburten gab es das letzte Mal im Jahr 1998. „Die Prognosen zeigen, dass in Zukunft immer weniger Mütter immer später jedoch mehr Kinder auf die Welt bringen werden“, sagt Familienreferent Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl. Das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt eines Kindes stieg auf über 28 Jahre (2013). Auch die durchschnittliche Kinderzahl je Frau war mit 1,61 gegenüber dem Vorjahr (1,55) deutlich höher.

Mütterpotenzial und Gesamtfruchtbarkeitsrate

Die Geburtenzahlen werden vom vorhandenen Mütterpotenzial und dessen Fruchtbarkeitsverhalten bestimmt. Diese Komponenten drücken sich in der Anzahl der Frauen im fruchtbaren Alter (15 bis unter 45 Jahren) und der Gesamtfruchtbarkeitsrate aus. Letztere stieg im Bezirk Kirchdorf in den vergangenen zwölf Jahren von 1,55 (2002) auf 1,63 (2014) Kinder. Im Jahr 2013 verzeichnete der Bezirk 1,72 Kinder je Frau und nahm damit sogar im bundesweiten Bezirksvergleich den Spitzenplatz ein.


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