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KIRCHDORF/KREMS. Demenz ist eine Krankheit, die sich auf leisen Sohlen ins Leben schleicht. Wie man die Erkrankung bremsen kann, erklärt Volkshilfe-Expertin Doris Reitmayr in einem Vortrag.

  1 / 2   Demenzkranke, die keine Behandlung erhalten, verfallen schnell, körperlich wie geistig. Foto: AimPix/Shutterstock.com

Derzeit leiden rund 120.000 Menschen in Österreich an einer demenziellen Erkrankung. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl laut Prognose des Fonds Gesundes Österreich verdoppeln. Für die meisten an Demenz erkrankten Menschen gilt: sie werden zu spät behandelt. Weil alle Anzeichen ignoriert und bagatellisiert werden. Weil die Krankheit tabuisiert wird und weil niemand wahrhaben möchte, dass ein paar Schalter im Kopf nicht mehr so funktionieren, wie sie noch vor ein paar Jahren funktioniert haben.

Frühzeitige Erkennung

„Dabei wäre es so wichtig, die Demenz frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, weil es nur dadurch möglich ist, die Krankheit möglichst lange in einem leichten oder mittleren Stadium zu halten“, sagt Doris Reitmayr. Die Ergotherapeutin arbeitet seit 25 Jahren mit demenzkranken Menschen und deren Angehörigen.

Verfall ohne Behandlung

Demenzkranke, die keine Behandlung erhalten, verfallen schnell, körperlich wie geistig. Sie vergessen auf das Essen und auf das Trinken, werden irgendwann als Akutfall ins Krankenhaus eingeliefert. „Man kann Demenz gut behandeln, wenn man sie erst einmal erkannt hat“, so Reitmayr,  „das Schlechteste, was man tun kann, ist sie zu ignorieren.“

Demenz-Vortrag

Dienstag, 12. Februar, 17 Uhr

Lebensraum Kirchdorf, Brunnenweg 2

Eintritt frei


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