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BEZIRK KIRCHDORF. Frauen sind für den Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ ausgesprochen wichtig. Einerseits als engagierte Mitarbeiterinnen in Betrieben und andererseits als Unternehmerinnen und Geschäftsführerinnen. 

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Für die letztere Gruppe wurde das Netzwerk „Frau in der Wirtschaft“ (FidW) vor mittlerweile 23 Jahren gegründet. Die Bezirksverantwortlichen in der überparteilichen WKO-Plattform bearbeiten Themen, die Unternehmerinnen besonders wichtig sind. „Aufgrund der Tatsache, dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer, erscheint es mir besonders wichtig, dass Frauen einen Zusammenhalt schaffen und Netzwerke sowie Kooperationen zwischen Unternehmerinnen zu forcieren und zu stärken“, sagt FidW-Bezirksvorsitzende Joanna Kuttner.

1.050 Einzelunternehmen werden mit Stichtag 31. Dezember 2018 im Bezirk Kirchdorf von Frauen geführt. Das sind etwa 45 Prozent der Unternehmen. „Ein Großteil der familiären Aufgaben werden zusätzlich zu den unternehmerischen Tätigkeiten von den Frauen nach Betriebsschluss erledigt“, sagt auch die frühere FidW-Vorsitzende Claudia Polz, die sich jetzt als Fachgruppenfunktionärin unter anderem für Anliegen der Unternehmerinnen entsprechend engagiert.

Auch in der politischen Partizipation werden die Frauen im Bezirk nicht außen vor gelassen, wie der “1. Almtaler-Frauenrat“ beweist. „Vor über 100 Jahren haben die Frauen für das Wahlrecht gekämpft und haben es geschafft, dass die Frauen wählen dürfen“, unterstreicht Elisabeth Kumpl-Frommel von der SPES-Familienakademie die Wichtigkeit. Ziel des Frauenrates ist es, gemeinsam wichtige Themen und Anliegen aus Frauensicht aufzuzeigen und Empfehlungen für das Frauen-Leben im Almtal zu entwickeln.


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