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KIRCHDORF/MICHELDORF. Über mehrere Wochen beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit dem Thema Plastikmüll und Müllvermeidung. 

  1 / 3   Die Pfadfindergruppe Kremstal war in Kirchdorf und Micheldorf unterwegs. Foto: Pfadfinder/innen Kremstal

Pfadfinder sind Umweltdenker und sie handeln auch. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, hat längst wahrgenommen, wie sehr Plastikmüll die Erde bereits belastet. Fünf riesige Plastikstrudel in den Weltmeeren, Mikroplastik in den Hochalpen und in Körpern von Tieren und auch Menschen. Es muss sich etwas ändern, finden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

Möglichst viele Menschen wachzurütteln und für das Thema zu interessieren und vor allem gleich auch bei sich selbst anzufangen, ist ein Teil des Projektes, mit dem die jungen „Umweltdenker“ etwas gegen die Gleichgültigkeit unternehmen wollen. Im eigenen Leben, vor allem beim Miteinkaufen von unnötigem Verpackungsmüll, kann man ab sofort etwas unternehmen. „Das kann jede und jeder“ ist das Motto der Pfadfindergruppe Kremstal.

Verteilaktion rund um die Einkaufszentren

Rund 40 Kinder und Jugendliche der Gruppe waren vergangenen Freitag in Aktion: Sie verschenkten kreativ gestaltete Stofftaschen, die man bei jedem Einkauf wieder verwenden kann, spezielle Obstnetze – anstatt des üblichen Plastiksackerls – und Papiersackerl an Menschen in der Innenstadt von Kirchdorf und vor allen großen Supermärkten in Micheldorf und Kirchdorf.

In vielen Gesprächen und mit einem eigenen Infoblatt informierten sie dabei auch über Fakten und Handlungsmöglichkeiten. Sie hoffen auf das Mitdenken und Mittun von jeder und jedem, dem der Schutz unserer Erde wichtig ist.


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