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Wartezeiten auf geplante Operationen im Klinikum Kirchdorf: Auf Krampfadern-OP warten Patienten länger als im Vorjahr

Susanne Winter, MA, 03.12.2019 12:09

KIRCHDORF AN DER KREMS. Durch eine Anfrage an Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) hat die SPÖ zum vierten Mal landesweite Daten über die Wartezeiten in Oberösterreichs Krankenhäusern erhoben. Im Klinikum Kirchdorf haben sich lediglich die Wartezeiten auf Krampfadern-Operationen verlängert.

Akute Operationen werden im Klinikum Kirchdorf sofort durchgeführt. Foto: OÖ Gesundheitsholding
Akute Operationen werden im Klinikum Kirchdorf sofort durchgeführt. Foto: OÖ Gesundheitsholding

Die Zahlen für das Klinikum Kirchdorf zeigen, dass sich die Wartezeiten kaum verlängert haben. Bei planbaren Operationen in der Unfallchirurgie konnte die Wartezeit sogar um eine Woche auf fünf Wochen reduziert werden. Die Wartezeiten bei Knie- (22 Wochen) und Hüftendoprothesen (20 Wochen) sowie für CT Untersuchungen haben sich nicht verlängert.

Auf Krampfadern-Operationen warten die Patienten acht Wochen

Auf Krampfadern-Operationen haben die Patienten 2019 acht Wochen und damit um fünf Wochen länger gewartet. „Die erhöhte Wartezeit ist vor allem auf ein erhöhtes Patientenvorkommen zurückzuführen. Krampfadern werden darüber hinaus auch üblicherweise nach dem Sommer operiert, wenn die Jahreszeit kühler wird (Kompressionsstrümpfe), daher auch die Schwankungsbreite“, heißt es seitens der Kirchdorfer Krankenhausleitung.

Akutoperationen werden sofort durchgeführt

Es wird betont, dass „Akutoperationen – wie der Name sagt – akut, also sofort durchgeführt werden. Auch planbare Operationen, die dringlich werden, werden akut operiert. In den sogenannten Akutlisten sind deswegen immer Plätze für dringliche Fälle frei.“

Wunschtermine berücksichtigt

Darüber hinaus ergebe sich, laut Krankenhausleitung, manche längere Wartezeit aus dem individuellen OP-Wunschtermin des Patienten, der häufig später als möglich geplant werde. Des Weiteren bestehe für Patienten die Möglichkeit der Vormerkung, wenn jemand für einen Termin ausfällt. Dieses Angebot werde jedoch nicht immer angenommen, da es für die Patienten häufig zu kurzfristig sei.


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