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MOLLN. Über eine Rekordbeteiligung und einen eindrucksvollen neuen Streckenrekord durften sich die Veranstalter der Kalk Trophy in Molln, dem Ausdauersport-Event mit Ziel am imposanten Pfaffenboden-Steinbruch freuen.

Foto: Petz
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Mehr als 280 Teilnehmer durften die Naturfreunde Steinbach-Grünburg und die Bernegger GmbH beim MTB-Bergrennen und dem Tunnel-Berglauf begrüßen. Darunter auch die beiden Weltcup-Skicrosser Daniel Traxler und Johannes Rohrweck.

Finne zertrümmert MTB-Streckenrekord

Beim Mountainbike-Bergrennen entlang der Dorngraben-Straße hinauf zum Pfaffenboden erlebten die Zuseher mit dem 26-jährigen Toni Tähti einen finnischen Sieger, der in Tirol lebt. Er verbesserte den aktuellen Streckenrekord um unglaubliche drei Minuten auf 30:57 Minuten. Damen-Siegerin Karoline Neumüller aus Neufelden benötigte 43:09 Minuten und verbesserte damit den Damen-Streckenrekord um eine knappe Sekunde.

Die Schnellsten des MTB-Berg-rennens qualifizierten sich für das MTB-Tunnel-Race, das durch den Elfi-Tunnel hinauf zum Pfaffenboden-Steinbruch führt – 3,5 Kilometer bei durchgehend 1,5 Prozent Steigung unter Tage.Bei den Herren hatte erneut Toni Tähti die Nase vorn und stellte mit 25:41 Minuten auch hier einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Damen fuhr Vorjahressiegerin Kerstin Gattermann in 37:36 Minuten als Erste durchs Ziel.

Die eigene Wertung für E-Mountainbikes gewannen der Mollner Anton Damianitsch (24:35 Minuten) und Petra Straßer vom WSV Trattenbach (26:13 Minuten).

Bergläufer stürmten durch den Elfi-Tunnel

Beim gleichzeitig durchgeführten Tunnel-Berglauf mit rund 90 Startern setzten sich Franz Straßer und Sigrid Herndler durch. Die Linzerin vom Team Honeder Backstube benötigte für die fünf Kilometer lange Strecke, die ebenfalls durch den steilen Elfi-Tunnel führt, 36:21 Minuten. Franz Straßer vom WSV Trattenbach finishte in 33:20 Minuten.

Über 30 Teilnehmer des WSV Trattenbach mit dabei

Die MTB-Hobbywertung entschied Ferdinand Plötzl für sich, den MTB-Teambewerb das Team Bikeworx Infowerk. Besonders erfreut zeigten sich die Veranstalter über den teilnehmerstärksten Verein, den WSV Trattenbach, der mit über 30 Athleten dabei war.

Viele Wettkampf-Zuseher nutzten bei der Tunnel-Wanderung die Möglichkeit, den Pfaffenboden-Steinbruch zu Fuß zu erwandern und die Sportler entlang der Strecke anzufeuern. Auch für Familien mit Kindern wurde etwa mit der Muldenkipper-Rutsche, einer Hüpfburg, dem Kinderschminken und einem Luftballon-Künstler viel geboten. „Wir freuen uns nicht nur über die Spitzenleistungen der Tages- und Klassensieger, sondern vor allem auch über die vielen ambitionierten Hobbysportler aus der Region, die unseren herausfordernden Wettkampf im Steyrtal erfolgreich absolviert haben“, ziehen die Veranstalter Bilanz.


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