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TuS-Damen spielten in der 2. Tischtennis Bundesliga gegen die neunfache Europameisterin Popova

Susanne Winter, MA, 24.01.2022 09:25

KREMSMÜNSTER. Wer kann schon behaupten gegen eine neunfache Europameisterin gespielt zu haben? Doris Kronsteiner und Verena Rösner vom TuS Kremsmünster können es. Valentina Popova wurde als russische Tischtennisathletin in den 80er Jahren bis 1994 neunmal Europameisterin. Zudem erreichte sie dreimal Silber und elfmal Bronze bei Europameisterschaften. Neunmal erreichte sie bei Weltmeisterschaften das Viertelfinale. Nun spielt die slowakische Staatsbürgerin seit 2022 für Wiener Neudorf.

Lisa Murauer, Verena Rösner, Doris Kronsteiner und Christine Murauer (v.l.) (Foto: TuS / Tischtennis)

Die TuS-Damen agierten bei der Sammelrunde in Hainfeld (NÖ) unglücklich. Nach dem erwarteten 0/6 gegen den Tabellenführer Wiener Neudorf forderten die TuS-Damen Kirchbichl (T). Gegen die Tirolerinnen waren die Stiftssportlerinnen einer Sensation näher als es der Endstand von 1/5 ahnen lässt. Verena Rösner konnte die Verteidigungsspielerin der Tiroler, Michaela Rieder maximal fordern und hatte bei 1/1 in Sätzen bereits zwei Satzbälle zum 2/1, die sie jedoch ungenützt ließ und auch im Nachspiel mit Pech 15/13 verlor. Die TuS-Spielerin kämpfte aber weiter und gewann den nächsten Satz klar und war im Decider die spielbestimmende Spielerin. Zwei unerwartete Fehler brachten die Tirolerin wieder auf 9/9 heran, die sich auch im Nachspiel mit 14/12 durch setzte. Auch Doris Kronsteiner forderte Rieder und musste sich am Ende 1/3 geschlagen geben. Es war aber wesentlich mehr drinnen. Am Ende blieb auf der Habenseite nur der Sieg von Rösner gegen Salzburger. Schade um diese Chance auf ein knappes Ergebnis.

Auch gegen Triestingtal/Guntramsdorf eine Niederlage

Das Spiel gegen Triestingtal/Guntramsdorf war ein Spiel Spitz auf Knopf. Seidl brachte die Niederösterreicherinnen gegen Kronsteiner knapp 1/0 in Front, ehe Rösner mit einem sehr hohen 3/0 gegen Neuhold den Ausgleich schaffte. Lisa Murauer spielte trotz 0/3 Niederlage gegen Hauer eine tolle Partie. Verena Rösner spielte gegen Seidl wie in ihren besten Tagen, demontierte Seidl mit einem klaren 3/0 ab und sorgte mit ihrem zweiten Sieg für den Ausgleich. Nachdem Doris Kronsteiner in ihrem zweiten Spiel gegen Hauer eine tolle Partie zeigte und beim klaren 3/1 nicht anbrennen ließ, lagen der TuS mit 3/2 im Gesamtscore in Front. Christine Murauer hatte im letzten Einzel gegen Neuhold nur im ersten Satz eine Chance. Am Ende musste sie sich klar 0/3 geschlagen geben. Bei 3/3 musste nun ein Entscheidungsdoppel über Sieg oder Niederlage entscheiden. Im ersten Satz hatten Rösner/Kronsteiner keine Chance. Das 0/1 egalisierten sie aber mit einem klaren 11/5 im zweiten Satz. Wer nun glaubte die TuS-Damen nahmen den Schwung mit wurde aber enttäuscht. Die nächsten beiden Sätze waren nur von wenigen guten Aktionen geprägt und das Doppel musste mit 1/3 abgegeben werden. Enttäuschend, dass damit auch dieses Spiel mit 3/4 verloren ging.

Saisonziel weiterhin in Griffweite

Obwohl die Damen des TuS bei dieser Sammelrunde keine Punkte ergattern konnten, ist das Saisonziel weiterhin in Griffweite. Die Stiftssportlerinnen führen weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung gegen Bruck/Mur und haben das wesentlich bessere Spielverhältnis.


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