Nußbachs Faustballerinnen sind Hallen-Staatsmeister
NUSSBACH/VÖCKLABRUCK. Die Revanche im Faustball Bundesliga Finale ist den Damen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach geglückt: Der Meisterteller geht zum siebten Mal ins Kremstal. Die Faustballerinnen setzten sich nach dem Halbfinalsieg auch in einem Marathonmatch im Finale gegen Seekirchen durch.

In einem an Spannung kaum zu überbietendem Finale gegen die ASKÖ Seekirchen holten sich die Frauen der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach vor 300 Zuschauern den siebten Faustball Staatsmeistertitel der Vereinsgeschichte. Als Tabellenzweite des Grunddurchganges führte der Weg für die Kremstalerinnen über das Halbfinale. Dort bezwangen sie die Hallenspezialistinnen aus Laakirchen mit 4:2. Mit dem Sieg im Marathon-Finale über zweieinhalb Stunden zeigen die Nußbacherinnen genau im richtigen Moment die beste Saisonleistung und stemmen nach einer durchwachsenen Saison den Meisterteller.
Revanche im Finale gegen Seekirchen geglückt
In einem Finalspiel, das an Spannung kaum zu überbieten war, ging Außenseiter Nußbach als Sieger vom Platz. Wie bereits im Halbfinale verschliefen die Nußbacherinnen auch im Finale Satz eins. Wachgerüttelt durch den verpatzten Auftakt legte das Team rund um Kapitänin Marlene Hieslmair einen Gang zu und ging mit 2:1 in Führung. Doch Seekirchen hielt das Spiel weiter offen und legte nach. Nach dem Satzausgleich zum 2:2 bebte die Halle und ein Match auf höchstem Niveau entwickelte sich. Nachdem Nußbach im sechsten Satz bereits drei Matchbälle vergeben hatte, verwandelte Seekirchen den ersten Satzball und glich zum 3:3 aus. Nach mehr als zwei Stunden ging es in den alles entscheidenden siebten Satz. In diesem spielten die Kremstalerinnen ihre Routine aus und kämpften sich zum Staatsmeister.
Marlene Hieslmair war Spielerin des Turniers
Die von der Expertenjury zur Spielerin des Turniers gewählte Marlene Hieslmair rang nach dem Finale nach Worten: „Das war eines der härtesten Spiele der vergangenen Jahre, Seekirchen hat uns alles abverlangt. Wir haben aber gekämpft bis zum Umfallen und immer an uns geglaubt. Wir sind überglücklich diesen Titel gewonnen zu haben.“
Der Weg führte über das Halbfinale
In der an der Spitze wohl ausgeglichensten Saison der vergangenen Jahre ging es sehr knapp her um den ersten Tabellenplatz. Am Ende entschied ein Satzsieg den Grunddurchgangssieg zugunsten von ASKÖ Seekirchen vor Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach. Somit zogen die Salzburgerinnen direkt ins Finale ein und Nußbach traf im Halbfinale auf ASKÖ Laakirchen Papier. Nach einem sehr verhaltenen Start ging Laakirchen schnell in Führung und setzte sich 2:1 ab. Doch dann bäumte sich das Team von Coach Marco Salzberger auf und drehte das Spiel zum 4:2. „Wir haben immer mehr ins Spiel reingefunden und konnten am Ende eine der besten Saisonleistungen abrufen. Das ist gegen die Hallenspezialistinnen aus Laakirchen auch notwendig“, analysierte Nußbachs Zuspielerin Verena Hieslmair den Sieg im Halbfinale.


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