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Polizei-Motorsport-Bundesmeisterschaft: Roland Rappold aus Roßleithen holte fünf Goldmedaillen

Sophie Kepplinger, BA, 07.07.2023 08:29

ROSSLEITHEN/ST. PÖLTEN. Schnelligkeit, totale Beherrschung der Fahrzeuge und möglichst wenige Fehler waren bei der Polizei-Motorsport-Bundesmeisterschaft in St. Pölten gefragt. Nach den Erfolgen bei der heurigen Landesmeisterschaft war Roland Rappold von der Autobahn-Polizeiinspektion Klaus auch bei den Polizei-Bundesmeisterschaften eine Klasse für sich und kam mit fünf Goldmedaillen und einer Bronzemedaille um den Hals nach Hause zu seiner Frau Melanie und seinen beiden Kindern nach Roßleithen.

Roland Rappold war am Motorrad-Parcours eine Klasse für sich. (Foto: geh – Gerhard Hütmeyer)
  1 / 4   Roland Rappold war am Motorrad-Parcours eine Klasse für sich. (Foto: geh – Gerhard Hütmeyer)

Die Teilnehmer der Polizei-Motorsport-Bundesmeisterschaft mussten mit Polizei-Fahrzeugen – Auto und Motorrad – einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen meistern. Jeder noch so kleine Fehler wurde mit einer Zeitstrafe geahndet. „Die optimale Mischung zwischen Geschwindigkeit und Präzision muss man finden. Und auch die nötige Portion Glück gehört dazu, um derartige Erfolge verbuchen zu können“, erzählt Roland Rappold. Der Roßleithner war bei den Bundesmeisterschaften wieder eine Klasse für sich: Mit dem Motorrad holt er Gold in der Einzel- und Gold in der Mannschaftswertung, mit dem Auto erreichte er Bronze in der Einzel- und Gold in der Mannschaftswertung und in der Kombinationswertung durfte er sich ebenfalls über Gold in der Einzel- und Gold in der Mannschaftswertung freuen.

Als Revierinspektor bei der Autobahnpolizeiinspektion Klaus überwacht Rappold mit seinen Kollegen die gesamte A9 Pyhrnautobahn von Sattledt bis zum Bosrucktunnel in Spital am Pyhrn. Darüber hinaus bildet er als Fahrtechnikinstruktor und Trainer regelmäßig Polizisten im Fahrtechnikzentrum am Motorrad und mit dem Auto aus. „Die Bundesmeisterschaften sind wieder ganz gut für mich gelaufen““, freute sich der 44-jährige Polizist über den goldenen Medaillenregen.

Goldener Medaillenregen: Für Roland Rappold nichts neues

Bei der Polizei-Motorsport-Bundesmeisterschaft 2021 in Wien gewann Roland Rappold übrigens sechs Goldmedaillen von sechs möglichen Medaillen in den Einzel- und Mannschaftswertungen – ein Kunststück, dass er jetzt beinahe wiederholen konnte. Er beherrscht derzeit die Polizeifahrzeuge wie kein anderer und war auf Bundesebene nur im PKW-Bewerb zu schlagen, wo er immerhin noch die Bronzemedaille holte. 

Erste Motocross-Erfahrungen als Kind am Bauernhof der Großeltern

Das nötige Gefühl im Umgang mit Fahrzeugen und einer Motocross-Maschine holte sich Roland Rappold als Knirps am Bauernhof seiner Großeltern in Roßleithen. Der begeisterte Jäger begann vor drei Jahren ein besonderes Hobby, das Binden von Gamsbärten. Außerdem ist er im Gemeinderat vertreten und in seiner Freizeit für die Stocksportler des ESV Rading im Einsatz. Bei Siegesfeiern und in geselligen Runden kommt auch noch sein musikalisches Talent zum Vorschein. So griff er bei den Siegesfeiern in St. Pölten zu seiner steirischen Harmonika, wo er auch für ein geselliges Beisammensein sorgte.


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