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Für die Kirchdorfer Ice Tigers war der Sieg in Niederösterreich zum Greifen nah

Susanne Winter, MA, 07.11.2023 08:09

KIRCHDORF AN DER KREMS. Das Eishockey-Spiel der Ice Tigers gegen Amstetten war kein Match für schwache Nerven. Franz Rettenbacher rettete für die Kirchdorfer erst 64 Sekunden vor der Sirene mit dem Treffer zum 4:4 den ersten Saisonpunkt. Erst das Penalty-Schießen entschied für Liga-Konkurrent Amstetten, der beim Endstand von 5:4 einen Extrapunkt mitnahm.

 (Foto: Ice Tigers / Martin Schlosser)
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Das Team von Kapitän Markus Sattler trat anfangs sehr diszipliniert und zielstrebig in Erscheinung. Das aggressive Forechecking überzeugte und das 0:1 und 0:2 von Franz Rettenbacher sorgte anfangs für eine komfortable Führung. Doch exakt eine Sekunde vor Drittelende gelang den Amstettner Wölfen der Anschlusstreffer zum 1:2.

Amstettner kämpften sich zurück

Im zweiten Drittel ging es für die Kirchdorfer anfangs mit dem gleichen Tempo weiter. Nach einigen guten Aktionen kamen die Ice Tigers immer mehr von den Hausherren in Bedrängnis. Innerhalb weniger Minuten gelang den Wölfen mit zwei Treffern der Führungswechsel zum 3:2. Die Gastgeber leckten nun Blut und wollten ihre Führung weiter ausbauen. Mit etwas Glück kamen die Kirchdorfer ohne weiteren Schaden zurück in die Kabine und konnten die Spannung für das letzte Drittel aufrechterhalten.

Spannender letzter Spielabschnitt verlangte den Mannschaften alles ab

Gleich zu Beginn des alles entscheidenden Drittels wurden unzählige Strafen gegen die Kirchdorfer Eishockeycracks ausgesprochen. In Unterzahl zeigten die Ice Tigers ihre Defensiv-Qualitäten und arbeiteten sich langsam in ihr Spiel zurück. Trotz allen Bemühungen waren es erneut die Niederösterreicher, die das 4:2 erzielten. Die Uhr tickte erbarmungslos gegen die Oberösterreicher und so mobilisierten sie zehn Minuten vor dem Ende die letzten Kraftreserven.

In einem der vielen Konter, in dem die Ice Tigers richtig Fahrt aufnehmen konnten, sollte es in der 56. Minute dann endlich funktionieren. Markus Sattler war es, der den Puck mit viel Willen nach einem Rebound über die Linie brachte und auf 4:3 verkürzte. Die Kirchdorfer waren plötzlich voll da und setzten in den letzten Minuten der regulären Spielzeit alles auf den Siegtreffer.

Ein wunderbarer Pass aus dem eigenen Drittel setzte den startenden Franz Rettenbacher perfekt in Szene, der allein auf den Amstettner Goalie zulief und die Nerven behielt. Sehenswert netzte der Topscorer der Gäste zum verdienten 4:4 Ausgleich und brachte die Kirchdorfer ins entscheidende Penalty-Schießen.

Entscheidung fiel im Shootout

Insgesamt drei Schützen pro Team durften antreten. Nachdem einige Schützen mit ihren Versuchen gescheitert waren, überwand Amstetten-Stürmer Scharner den Ice Tigers-Goalie Gernot Hubner. Leider war das Glück dieses Mal nicht auf der Kirchdorfer Seite und die Wölfe holten sich den Extrapunkt.

Ice Tigers sind stolz auf erbrachte Leistung

Nichtsdestotrotz sind die Ice Tigers stolz auf diesen hart erkämpften Punkt und dürfen mit voller Zuversicht in die neue Saison blicken. Das nächste Spiel findet am Samstag, 11. November, um 18.45 gegen die Innviertler Penguins in der Eishalle Vöcklabruck statt.

Die Kirchdorfer Ice Tigers können seit über zwei Jahren endlich wieder eine komplette Saison in der „Liwest OÖAHL“ spielen. Die Corona-Pandemie hat auch den Ice Tigers sehr stark zu schaffen gemacht und es gab viele Schwierigkeiten und Abgänge.


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