„Politische Veränderung muss her“
Bezirk Kirchdorf. Die regionale Volkspartei zieht Bilanz der letzten sechs Jahre: Die bodenständige Linie bewährt sich, daran wird nichts geändert. Für die Wahl verfolgen die Schwarzen damit das Ziel, die Bürgermeister zu halten, plus eins. Nämlich Molln.

Wichtige Investitionen ins Krankenhaus Kirchdorf, Neubau und Sanierung großer Schulstandorte, und Attraktivieren von touristischen Gebieten - die ÖVP Kirchdorf blickt auf sechs turbulente Jahre zurück. „Obwohl der Bezirk von jeder Reform betroffen war, haben wir nur daraus profitiert. Ich denke beispielsweise an die ehemalige Kaserne, wo sich jetzt neues Wohngebiet entwickelt“, sagt Parteiobmann und Landtagsabgeordneter Christian Dörfel. Zudem habe Oberösterreich die Krise besser gemeistert als alle anderen. Das zeigt auch die vergleichbar niedrige Arbeitslosigkeit, mit 5,4 Prozent die niedrigste Quote Österreichweit. Auch interessant: 70 Prozent der Arbeitsplätze in der Pyhrn-Priel Region sind vom Tourismus abhändig.
Schlussstrich in MollnDie Steyrtal-Gemeinde war in den letzten Jahren von einem trüben politischen Klima geplagt. Und da soll jetzt Verbesserung her. „Es wurde zu viel Parteipolitik geführt, deshalb ist auch nichts weitergegangen“, meint Gemeindeparteiobmann Friedrich Reinisch, der im Herbst zum Bürgermeister kandidieren wird. Sein Bestreben: „Es muss sich was verändern, und zwar nicht nur im politischen Team, sondern von allem im Verhalten“. Hilfreich zur Seite steht ihm dabei Regina Buchriegler, die ebenfalls Erfahrung in der Politik mitbringt.


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