Vierer-Team geht für die ÖVP im Bezirk Kirchdorf ins Rennen
KIRCHDORF/BEZIRK. Unter dem Motto „Für die Zukunft unserer Heimat“ präsentierte die ÖVP im Bezirk Kirchdorf ihr Wahlprogramm, ihre Bezirkskandidaten für die Landtagswahl sowie ihre Bürgermeisterkandidaten.

Derzeit werden 13 der 23 Gemeinden im Bezirk von ÖVP-Bürgermeistern geführt. Die ÖVP tritt wieder in allen Gemeinden des Bezirks mit einem eigenen Kandidaten an. Ihr Ziel ist es dabei, künftig 14 ÖVP-Bürgermeister zu stellen. Für die gleichzeitig stattfindenden Landtagswahlen gab Bezirksparteiobmann Christian Dörfel ein Bezirksziel von 50 Prozent (bisher 49,6 Prozent; OÖ: 46,76) aus.
„Wir sind für die Wahlen Ende September breit aufgestellt. Wir treten in jeder Gemeinde des Bezirks an und ziehen unser Ding durch“, so Dörfel.
Für die Landtagswahl gehen aus dem Bezirk neben Dörfel Edelbachs Bürgermeister Johann Feßl, ÖVP-Frauen Bezirksobfrau Cornelia Pöttinger aus Nussbach und Anita Karlhuber aus Kirchdorf ins Rennen.
Wahlprogramm vorgestellt
Wirtschaftliche Vernunft, soziale Ausgewogenheit sowie Verantwortung für Natur und Umwelt definiert die Bezirks-ÖVP für sich als Leitlinien.
Zu einigen umstrittenen Themen ließ Dörfel mit eindeutigen Positionen aufhorchen: In der Pyhrn-Priel-Region brauche es eine Weiterentwicklung des Tourismus entsprechend dem Masterplan 2020. Ein Skitunnel, so Dörfel, sei aber „keine gute Idee“.
Die Frage der Flüchtlingsunterbringung gehe man nun pragmatisch an – gleichzeitig sei aber eine Lösung auf EU-Ebene gefordert. Dörfel: „Wir haben das Problem erkannt und versuchen das jetzt ordentlich zu lösen.“
Für den Großraum Kirchdorf fordert die ÖVP – auch mit Blick auf die hohen Verkehrszahlen – eine eigene Autobahnabfahrt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden