SPÖ will im Bezirk Kirchdorf mit konkreten Inhalten überzeugen
KIRCHDORF/BEZIRK. Die SPÖ im Bezirk Kirchdorf tritt zu den Landtagswahlen am 27. September mit vier Kandidaten an. In Kirchdorf präsentierten sie ihre Schwerpunktthemen, darunter Arbeit, Mobilität und Wohnen.

Reinhold Binder ist Micheldorfer Vizebürgermeister und Sekretär der Gewerkschaft PRO-GE. Er nennt als Forderungen Jobs, von denen man leben kann, neue Formen der Konfliktlösung im Arbeitsbereich und die Bündelung von Service- und Hilfsangeboten für die Bürger.
Die Bürgermeisterin von Steinbach am Ziehberg, Bettina Lancaster, will als Kommunalpolitikerin vor allem in ihren Schwerpunktthemen Mobilität und Frauen arbeiten. Die Abhängigkeit vom Auto in Landgemeinden müsse schrittweise reduziert werden. Lancaster schließt sich auch der Forderung nach bis zu zwei Frauen-Übergangswohnungen im Bezirk an.
Manuel Stolz, Jahrgang 1991, ist der Jüngste in der Runde und macht sich insbesondere für leistbares Wohnen stark. „Es hat in den letzten Jahren einige Fehlentwicklungen im Bereich Wohnbau gegeben. Wir haben eine Rekord-anzahl an Wohnungssuchenden in Oberösterreich, deshalb fordern wir adäquate Programme zur Förderung jungen Wohnens auf Landesebene sowie Investitionen in den Wohnbau.“ Die flächendeckende Umsetzung des Jugendtaxis auch im Bezirk sowie die Möglichkeit eines „Jugendantrags“ in den Gemeinden nennt Stolz als weitere zentrale Forderungen.
Ausbau der Pyhrnbahn
Bürgermeister und Bundesrat Ewald Lindinger nahm zu aktuellen Bezirksthemen Stellung. Der Ausbau der Pyhrnbahn und eine Sanierung des Bosrucktunnels nennt er als besondere Anliegen. Das Radwegenetz gehöre erweitert, die Öffnung von Forststraßen diskutiert. Eine Modernisierung der Wurzeralm sei dringend geboten. Als Wahlziel der SPÖ nennt Lindinger das Halten des Ergebnisses von 2009. Vor sechs Jahren erzielte die SPÖ im Bezirk ein Ergebnis von 24,07 Prozent (OÖ: 24,94).


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