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BEZIRK. Der vergangene Sommer war geprägt von extremer Hitze und Trockenheit, was sich in der Erntebilanz 2015 dementsprechend negativ widerspiegelte. Resümee der Landwirte: rund 15 Prozent weniger Ertrag. Im Bezirk Kirchdorf hat es vor allem Pettenbach und Molln stark getroffen.

Sommerhitze und Trockenheit hinterlassen bei der Herbsternte massive Spuren. Foto: LK OÖ
Sommerhitze und Trockenheit hinterlassen bei der Herbsternte massive Spuren. Foto: LK OÖ

„Nach einer guten Durchschnittsernte beim Getreide haben Mais, Sojabohne, Zuckerrübe und das Grünland heuer in Österreich sehr unter dem Rekordsommer gelitten. Bei der Maisernte kam es in Oberösterreich zu einem der schlechtesten Ergebnisse der letzten zehn Jahre, bei der Sojabohne gibt es trotz historisch hoher Sojafläche eine vergleichsweise geringe Ernte, im Grünland sind die Erträge regional extrem unterschiedlich“, erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.

Pettenbach und Molln hat es am stärksten getroffen

Wochenlange Hitze führte auch zu dürren Feldern im Bezirk Kirchdorf. Einzig einige Gewitterregen im Kremstal kamen den Bauern zugute. „Die Hitze- und Dürreperiode hat uns zu schaffen gemacht. Im Ackerbaugebiet verzeichnen die Landwirte rund 15 Prozent weniger Ertrag zum Vorjahr. Besonders starke Ernteausfälle bis Totalausfälle verzeichneten Pettenbach im Bereich der Alm auf dem Schotteruntergrund und die Südseite von Molln mit Kalkgestein im Untergrund“, berichtet der Obmann der Landwirtschaftskammer Kirchdorf, Franz Karlhuber. „Am meisten machen uns jedoch die schlechten Agrarpreise für hohe Qualität zu schaffen. Größte Sorgenkinder sind die Milchkuh- und Schweinehaltung. Es ist extrem schwierig mit dem Weltmilch- und Schweinepreis mitzuhalten“, so Karlhuber.


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