Zur Verkehrssicherheit gefährliche Unfallstellen minimiert
BEZIRK KIRCHDORF. Um rund 25 Prozent weniger Unfälle und Verletzte sowie um mehr als 50 Prozent weniger Getötete bei steigendem Kraftfahrzeugbestand und steigenden Verkehrszahlen – das zeigt eine Statistik des Landes Oberösterreich. Die Landesstraßenverwaltung möchte nun die Verkehrsinfrastruktur noch sicherer gestalten.

Die positive Entwicklung ist sowohl auf die Steigerung der Sicherheit im Bereich der Fahrzeugtechnologie, als auch auf verkehrsrechtliche und bauliche Verbesserungsmaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit zurückzuführen.
Kreuzungsbereich in Wartberg sicherer
Zu den bereits sanierten Unfallhäufungsstellen im Bezirk Kirchdorf zählt die L554 Schlierbacher Straße in der Gemeinde Wartberg. Es wurden die erforderlichen Sichten bei einer Kreuzung durch Zurückschneiden des angrenzenden Bewuchses wiederhergestellt.
Neubau der Groißenbachbrücke in Grünburg
Die Groißenbachbrücke an der B140 Steyrtal Straße in der Gemeinde Grünburg wurde durch einen Neubau ersetzt. Im Zuge dessen ist auch ein Ausbau der B140 erfolgt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.
Straßenverbreiterung in Molln
Die L1325 Mollner Straße ist vor und nach dem Blumauerberg mit einer Straßenbreite von bis zu circa sechs Meter großzügig ausgebaut worden. Im Zuge dessen wurde die Böschungsrutschung saniert und die letzte Engstelle beseitigt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,6 Millionen Euro.
Neugestaltung Kreuzungsbereich in Roßleithen
In Roßleithen wurde die Kreuzung B138 und L551 mit Gehsteigen, Busbuchten und Fahrbahnteilern verkehrssicherer.
Neues Projekt in Grünburg: Umlegung der Steyrtalstraße
Umlegung der Steyrtalstraße Die B140 Steyrtalstraße in der Gemeinde Grünburg befindet sich im Abschnitt von Kilometer 10,520 bis Kilometer 11,450 in einem sehr schlechten Zustand. Da eine Generalsanierung äußerst aufwändig wäre und nur geringe verkehrliche Verbesserungen ermöglichen würde, ist nun die Umlegung der B140 und Neuerrichtung der Feuerbachbrücke geplant. Zurzeit werden die notwendigen Grundeinlöseverhandlungen durchgeführt.
Eine Umsetzung wird für Ende 2017 bzw. 2018 angestrebt. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 7,4 Millionen Euro belaufen.


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