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Arbeiterkammer Kirchdorf: Rund 3,2 Millionen wurden für Mitglieder an Ansprüchen erkämpft

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 30.01.2018 19:43

BEZIRK KIRCHDORF. Die Arbeiterkammer (AK) OÖ und die Arbeiterkammer Kirchdorf ziehen wie zu Beginn jedes neuen Jahres Bilanz über das vergangene Jahr.

Franz Molterer von der AK OÖ und Hannes Stockhammer von der AK Kirchdorf (v. l.) präsentierten die Bilanz der AK aus dem Jahr 2017. Foto: Carina Kerbl

Oberösterreichweit wurden 2017 rund 305.000 Beratungen durchgeführt und für die AK-Mitglieder 70 Millionen Euro erkämpft. Der Schwerpunkt lag dabei mit 207.000 Fällen bei arbeits- und sozialrechtlichen Beratungen, bei Gleichbehandlungsberatungen sowie bei Insolvenzfragen.

4981 Beratungen bei der AK Kirchdorf

4981 Personen wandten sich 2017 an die AK Kirchdorf. Davon waren 4102 Beratungen telefonisch und 878 Beratungen persönlich. Die Beratungen befassten sich vorwiegend mit Problemen bei Lohn, Gehalt, Überstundenauszahlungen und Gehaltsabrechnungen. Insgesamt hat die AK Kirchdorf 3.234.188,23 Euro für ihre Mitglieder erkämpft.

Viele Arbeitnehmer trauen sich nicht vor Gericht

Dennoch trauen sich viele Arbeitnehmer aus Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, nicht mit ihrem Anliegen vor Gericht zu gehen und ihr Recht einzuklagen. Der Freiheitliche Bezirksparteiobmann und Landtagsabgeordnete Michael Gruber zur derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer: „Wegen der steigenden Konkurrenz am Arbeitsmarkt, mitverursacht durch die derzeitige Migrations- und Einbürgerungspolitik, ist die Angst um den Arbeitsplatz oft stärker als der Wunsch, seinem Recht Geltung zu verschaffen.“

Gruber fordert Asylwerber bei negativem Bescheid abzuschieben

„Die Forderung, Asylwerber auch nach negativem Asylbescheid in Österreich zu halten, wie dies das Projekt „Ausbildung statt Abschiebung“ fordert, würde die Situation in Zukunft nicht verbessern, sondern bloß eine Hintertür zum Schutz vor Abschiebung darstellen.“

Attraktivierung der Mangelberufe

„Das Ziel müssen neben Attraktivierungsmaßnahmen für Mangelberufe sein, denn bloße Lippenbekenntnisse führen hier nicht zum Ziel. Die Zuwanderung muss sich auf qualifizierte Personen für Mangelberufe beschränken, wie dies in anderen Staaten auch üblich ist.“


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