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BEZIRK KIRCHDORF. Nach intensiver Vorarbeit wurde vorige Woche die Idee des „Worklife-Hub Kirchdorfkrems“ vom Obmann der Technologiegruppe Kremstal präsentiert. Die Lebensqualität der Region soll Fachkräfte anlocken.

  1 / 6   WKO-Kirchdorf Obmann Klaus Aitzetmüller (l.) und Worklife-Hub-Sprecher Rene Haidlmair wollen mit der Marke mehr Fachkräfte in die Region holen. Foto: Ramaseder

Die über 1.000 Arbeitgeberbetriebe im Bezirk stellen über 19.000 Arbeitsplätze zur Verfügung, ein Plus von beinahe 700 Stellen im Vergleich zu 2017. „Mit 335 Arbeitsplätzen pro 1.000 Einwohner sind wir oberösterreichweit auf Rang sechs, nur hinter dem Zentralraum und Ried“, so WKO-Kirchdorf Obmann Klaus Aitzetmüller, der die starke Positionierung Kirchdorfs in der Sachgüterproduktion und die gute Erreichbarkeit durch die A9 hervorhebt. Auch Worklife-Hub-Sprecher Rene Haidlmair von der Technologiegruppe Kremstal spricht die Stärken der Region an: „Wir sind einer der sichersten Bezirke, haben mehr Lebensqualität, weniger Stau und besseres Klima.“ Diese Vorteile und ein geplantes europäisches Metallkompetenzzentrum sollen helfen, gut ausgebildete Leute zurück in die Heimat zu holen. „Vielen ist gar nicht bewusst, dass wir eine der führenden Industrieregionen mit internationalen Marktführern sind, diese Stärken müssen wir intensivieren“, erklärt Haidlmair.

Konzept für Langzeiturlauber

„Zukunft – Lebensqualität – Vielfalt“ lautet das Hauptmotiv des Worklife-Hubs, der als Drehscheibe die bereits bestehenden Initiativen und Synergien nutzen will. „Wir wollen ein Konzept für Langzeiturlauber entwickeln, die Leute sollen sich wohlfühlen“, so Martin Schoiswohl von der Agentur Kommhaus. Bisher sind bereits über 60 Institutionen an Bord, am Ende sollen es über 150 werden.


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