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BEZIRK KIRCHDORF. Egal ob Industrie, Handwerk oder Landwirtschaft – die Unternehmen im Bezirk Kirchdorf fertigen qualitativ hochwertige Produkte.

Qualität und Nachhaltigkeit prägen den Erfolg der regionalen Betriebe. Foto: Katrin Winter
Qualität und Nachhaltigkeit prägen den Erfolg der regionalen Betriebe. Foto: Katrin Winter

Die Unternehmen im Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ sind seit Jahrzehnten sehr erfolgreich unterwegs. Die Themen Qualität und Nachhaltigkeit prägen den Erfolgsweg seit Mitte der 90er. Selbst die schwierigen Jahre 2008/2009 wurden aufgrund dieser Leitlinie gut gemeistert.

Qualität ist ein wichtiger Standortfaktor für die Region

Die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes steht stetig im Fokus. Dabei spielt die Qualität eine wesentliche Rolle. Dies beweisen einige Projekte. „Bereits mit dem Mega-Projekt Pyhrn-Autobahn wurde das Thema ,Erreichbarkeitsqualität' positioniert. Davon hat der gesamte Lebensraum einen entsprechenden Nutzen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, der in diesem Zusammenhang darauf hinweist, wie bedeutend heute dieses Qualitätskriterium ist.

Breitbandausbau in der Region

Für den Standort gibt es noch mehrere Zukunftsanforderungen, die mit der Qualität zusammenhängen. Ein wichtiges Thema ist der Breitbandausbau in der Region bis in den ländlichsten Bereich des Bezirkes.

Europäisches-Metall-Kompetenz-Zentrum

„Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist die Ausbildung besonders dringlich. Mit dieser sollte beispielsweise ein Qualitäts-Leuchtturm gesetzt werden. Ein ,Europäisches-Metall-Kompetenz-Zentrum' wäre ein wichtiges Signal für die Region. Das wäre wieder eine neue Qualität, die die Region in ein entsprechendes Licht setzt“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.

Innovation und Entwicklung

Der regionalen Standortqualität muss stetig entsprechende Aufmerksamkeit entgegengebracht werden. Die Unternehmen sind diesbezüglich gefordert. Mit Hilfe von aufwendigen Innovationsprozessen wird in vielen Bereichen beste Qualität geschaffen, die letztendlich den regionalen Wirtschafts- und Lebensraum sichern. „Das Thema Qualität spielt in Zeiten der Globalisierung eine immer bedeutendere Rolle. Um sich gegenüber Produkten aus den Billiglohnländern durchzusetzen, braucht es hervorragende Qualität. Diese wiederum verursacht entsprechende Kosten“, skizziert WKO-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller den Kreislauf.

Mit Qualität können Unternehmen immer punkten

Letztendlich werde es aber immer die Qualität sein, mit der Unternehmen, wie auch eine Region, entsprechend punkten können. Gleichzeitig müsse es ein Miteinander geben. Die hervorragende Lebensqualität, die die Bürger im Bezirk Kirchdorf immer wieder bestätigen, ist die Summe von Wirtschaft, Arbeits-, Wohn- und Freizeitmöglichkeiten. Die Qualität der Region kann mit den Kurzschlagworten „wirtschaften.arbeiten.freizeiten“ beschrieben werden.

Qualitätsvolle Produkte

Die Unternehmen der Region bieten hervorragende Produkte und Dienstleistungen. Von Lebensmittel bis hin zu Industriewaren reicht die Produktpalette. Der Werkzeugbau hat weltweit eine Sonderstellung und sorgt in der Fachwelt für eine entsprechende Bekanntheit. Im Bezirk Kirchdorf sind einige Weltmarktführer angesiedelt.

Regionale Lebensmittel

Auch die hochqualitativen Lebensmittel wurden in den vergangenen Jahren Qualitätsbotschafter der Region. Im Bezirk Kirchdorf sorgen derzeit 134 Direktvermarktungsbetriebe für regionale Spezialitäten. „Die Landwirtschaft spielt im Bezirk Kirchdorf eine große Rolle. Auf der einen Seite sind es die hier produzierten regionalen Lebensmittel und auf der anderen Seite ist es die Landschaftspflege“, sagt Franz Karlhuber, Obmann der Bezirksbauernkammer Kirchdorf.

Landwirtschaft sichert rund 5.000 Arbeitsplätze im Bezirk Kirchdorf

Die Landwirtschaft sichert rund 5.000 Arbeitsplätze im Bezirk Kirchdorf. „Wesentlich ist, dass die Landwirtschaft auch auf die Wünsche der Konsumenten reagiert – es wird vielfältiger und ökologischer produziert, weil das auch gefordert wird. Darum ist auch die Kennzeichnung der Lebensmittel besonders wichtig“, betont Karlhuber.


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