Lehre als wichtiger Zukunftsfaktor
BEZIRK. Die Bedeutung der Lehre, vor allem im Bezirk Kirchdorf, wird immer größer. Die Gründe für diese Situation sind auch in der demografischen Entwicklung zu finden.

Mehr ältere Fachkräfte gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand als Lehrlinge ausgebildet werden. „Im Zuge von Betriebsbesuchen wird immer wieder erzählt, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 35 Prozent der Belegschaft in den Ruhestand eintritt. Da ist es natürlich eine Aufgabe, die entsprechende Anzahl von Fachkräften für die Zukunft zu sichern“, weiß WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Die Zukunftschancen mit der Lehre sind daher top.
Lehrlingsbezirk Kirchdorf
Erstmals konnte im Sommer 2018 die Zahl der „Lehrlingsstarter“ im Bezirk Kirchdorf deutlich erhöht werden. 323 Jugendliche haben sich für die Lehre entschieden. Generell kann man Kirchdorf als Lehrlingsbezirk bezeichnen. Auf 1.000 Einwohner entfallen derzeit 18 Lehrlinge. Unter den oberösterreichischen Bezirken ergibt das Rang zwei. „Diese Kennzahl zeigt auch den Stellenwert der Lehre in Kirchdorf. Daher sind alle Kräfte zu bündeln, um diese Zukunftsherausforderung bestens meistern zu können“, fordert Klaus Aitzetmüller. Im Hinblick auf die positiven Zukunftswirkungen der Lehre sollen sich die Familien mit der Lehre als Ausbildungschance auseinandersetzen.
Metall und Kunststoff als Schwerpunkte
In der Lehrlingsbilanz spiegeln sich die Schwerpunkte „Metall und Kunststoff“ der Region wider. Zirka 30 Prozent aller 823 Lehrlinge (Stand 31.07.2019) sind diesem Bereich zuzuordnen.
Neue Lehrlingszahlen
Die WKO Kirchdorf wartet mit Spannung auf die Septemberwerte. Ende September ist die Lehrlingsaufnahme in den Betrieben größtenteils abgeschlossen.


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