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BEZIRK KIRCHDORF. Der Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Die Anzahl der Arbeitsplätze in den Wirtschaftsunternehmen hat sich seit 2010 um rund 3.000 erhöht. Mit Hilfe der Standortentwicklungsprozesse der WKO Kirchdorf sind weitere zukunftsorientierte Initiativen geplant.

WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, Foto: Fotostudio Foto Digital Fritz
WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, Foto: Fotostudio Foto Digital Fritz

„Es geht darum, nicht stehenzubleiben, sondern den Wirtschaftsstandort stetig weiterzuentwickeln“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller und betont: „Durch das Einbinden von Unternehmern in den Standortentwicklungsprozess entstehen immer wieder wichtige neue Projekte.“ Die Zeiten verändern sich rasant. Das färbt auch auf den Wirtschaftsstandort ab. Gerade die Unternehmen sind diesen Entwicklungen massiv ausgesetzt.

Mitarbeit aller regionalen Meinungsbildner

„Die Zukunft ist herausfordernd. Es ist notwendig, den Wirtschaftsstandort zukunftsfit zu halten. Dafür ist die Mitarbeit aller regionalen Meinungsbildner wichtig. Es braucht eine klare Strategie für unseren Bezirk auch außerhalb der Wirtschaft“, fordert Aitzetmüller. Vor allem im Bereich der Digitalisierung, dem Breitbandausbau in entlegeneren Gebieten sowie in die Sicherung der Strominfrastruktur sind noch entsprechende Anstrengungen zu leisten.

Breitbandausbau gefordert

Gerade der Breitbandausbau ist für die Zukunft des Standortes von wesentlicher Bedeutung. „Hier werden wir weiter drängen müssen“, sagt der WKO-Obmann: „Vor allem sind es die Datenmengen, die quasi stündlich steigen, die entsprechend bewältigt werden müssen. Wenn auch derzeit eine gewisse Zufriedenheit herrscht, so könnte es aufgrund von neuen Entwicklungen in einigen Jahren wieder völlig anders aussehen.“

IT-Bereich stärker verankern

Der IT-Bereich soll im Bezirk mit Hilfe von Projekten stärker verankert werden. Diesen Trend hat die WKO Kirchdorf besonders unter Beobachtung, da immer wieder Studien bestätigen, dass die Region diesbezüglich einen großen Aufholbedarf hätte.

„Tatsache ist, dass der Bezirk Kirchdorf auch was die Infrastruktur betrifft, sehr gut aufgestellt wurde. Jetzt heißt es nicht stehen bleiben, sondern entsprechend weiterarbeiten. Darüber hinaus wird es notwendig sein, unseren Standort über die Bezirksgrenzen hinaus öffentlichkeitswirksam zu positionieren“, weiß Klaus Aitzetmüller.


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