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BEZIRK KIRCHDORF. Zahlreiche Unternehmer aus dem Bezirk folgten der Einladung der Wirtschaftskammer Kirchdorf zum Empfang unter dem Motto „Weil mir der Bezirk Kirchdorf wichtig ist“.

  1 / 6   Martin Schiller, Klaus Aitzetmüller, Claudia Polz, Doris Hummer, Mario Haidlmair und Markus Resch (v.l.) beim Empfang der Wirtschaftskammer, Foto: Thomas Brunner

In seiner Begrüßung betont der WKO-Obmann im Bezirk, Klaus Aitzetmüller, das vorrangige Ziel, den Bezirk Kirchdorf als besten Standort im Wettbewerb der Regionen darzustellen. Doris Hummer, Präsidentin der WKO Oberösterreich, sagt: „Der Konjunkturabschwung wirkt sich auf alle Bereiche der Wirtschaft aus.“ Man setze daher stark auf Innovation und Ausbildung. Hummer hebt in diesem Zusammenhang die Duale Akademie, die neue Ausbildungsoffensive der Wirtschaftskammer, hervor. Diese Ausbildung richtet sich an AHS-Maturanten, die nicht sofort ein Studium anstreben, an Studierende ohne Studienabschluss oder Berufsumsteiger.

Fachkräfte und Ausbildung

Im Gespräch mit WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas erläutern einige Unternehmer aus dem Bezirk Kirchdorf ihre Anliegen für die Zukunft. Claudia Polz, Chefin eines Friseursalons in Vorderstoder mit drei Mitarbeitern, betont: „Ich bin froh, dass ich in so einer schönen Region arbeiten und wohnen darf. Was die Betriebe hier brauchen, sind Fachkräfte.“ Mario Haidlmair, Geschäftsführer des Nußbacher Werkzeugbauunternehmens mit 500 Mitarbeitern, erklärt: „Wir sind sowohl der industriellste als auch demografisch der älteste Bezirk in Oberösterreich und müssen deshalb das Thema Bildung aufgreifen. Dazu wünschen wir uns ein Europäisches Kompetenzzentrum für Werkzeugbau und Kunststofftechnik.“

Schnelles Internet

Martin Schiller, Obmann der Jungen Wirtschaft und Geschäftsführer der INNOHD in Inzersdorf, weiß: „Der Breitbandausbau gehört vorangetrieben. Es sind noch viel zu viele Betriebe unterversorgt.“

Kabarettist Mario Sacher strapazierte die Lachmuskeln der Unternehmer, bevor der Abend bei netten Gesprächen ausklang.


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