SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster: „Gesundheits- und Sozialberufe attraktivieren und fair entlohnen“

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 01.06.2020 10:01 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. Die SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster setzt sich für ein Maßnahmenpaket für die Pflegebeschäftigten ein.

„Sie waren es, die weiterhin täglich zur Arbeit gegangen sind und sich um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen gekümmert haben. Dafür gab es zurecht Dank und Anerkennung. Doch das allein reicht nicht aus. Klatschen sorgt für kein Plus auf dem Lohnzettel und verbessert auch nicht die Arbeitsbedingungen. Jetzt ist eine Debatte über den gesellschaftlichen Stellenwert und somit auch finanziellen Wert der Arbeit angebracht. Es ist weder fair noch wertschätzend, den Helden der Pandemie Danke zu sagen und anschließend deren Arbeitsbedingungen beim gewohnten Alten zu belassen. Land und Bund sind dringend gefordert, die Gesundheits- und Sozialberufe attraktiver zu machen und fair zu entlohnen“, stellt SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster klar.

Neues Finanzierungssystem gefordert

„Eine bessere Entlohnung der Pflegekräfte verlangt nach einem neuen Finanzierungssystem. Die Gemeinden können das nicht mehr stemmen. Sie brauchen jetzt dringend Luft zum Atmen anstatt durch immer höhere Abgaben das Landesbudget zu sanieren. Werden die Gemeinden weiterhin allein gelassen, wird die Finanzierung kollabieren oder die Pflegequalität spürbar sinken“, so Lancaster.

SPÖ fordert eine sechste Urlaubswoche ab dem 40. Lebensjahr oder nach mehr als 15 Dienstjahren

Der kürzlich abgeschlossene Kollektivvertrag (u.a. schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 37 Stunden) in der Sozialwirtschaft weist, laut Lancaster, in die richtige Richtung. Die SPÖ fordert aber dennoch eine sechste Urlaubswoche ab dem 40. Lebensjahr oder nach mehr als 15 Dienstjahren. „Ständiges Einspringen ist für Mitarbeiter anstrengend und demotivierend. Auch sollte niemand allein Nachtdienst machen müssen. Diese Punkte lassen sich aber nur mit zusätzlichen Personalressourcen lösen“, zeigt Lancaster auf. „Und nicht zuletzt warten die Beschäftigten immer noch auf eine Bonuszahlung, die zwar angekündigt, aber bis dato nicht auf den Gehaltskonten gelandet ist“, kritisiert Lancaster und fordert konkrete Schritte dahingehend zu setzen.

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