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BEZIRK KIRCHDORF. Viele Ausbildungsbetriebe in der Region suchen in diesen Zeiten nach engagierten Jugendlichen, die eine Lehrausbildung machen wollen.

(v.l.) WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, Manfred Huemer (Greiner Packaging, Kremsmünster), René Haidlmair (Haidlmair GmbH, Sprecher „worklifehub kirchdorfkrems“, Josef Nahringbauer (ifw mould tec & ifw kunststoffechnik) (Foto: WKO Kirchdorf)

Die Situation für die Ausbildungsbetriebe im Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ ist teilweise kurios: „Während allgemein die Meinung vorherrscht, dass zu wenig Lehrstellen zur Verfügung stehen, erzählen uns viele Unternehmen von offenen Lehrplätzen“, erzählt Klaus Aitzetmüller, Kirchdorfs Wirtschaftskammer-Obmann. Laut dem Arbeitsmarktservice Kirchdorf gibt es derzeit 26 sofort verfügbare offene Lehrstellen und 192 nicht sofort verfügbare offene Lehrstellen. „Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig Lehrlinge für die künftige Fachkräftesicherung sind. Viele davon sichern in solchen Zeiten unser Leben“, betont der WKO-Obmann. Die Schwerpunktsetzung im Bereich der Sachgüterproduktion und im Handwerk hat die Region gut durch die letzten Monate gebracht. Mehr als 75 Prozent aller Arbeitsplätze werden von Unternehmen dieser Bereiche zur Verfügung gestellt. „Nur eine gute und ausreichende Lehrlingsausbildung wird die Zukunft unseres Lebens- und Wirtschaftsraumes absichern“, betont Klaus Aitzetmüller.

Berufserlebnistage

Aufgrund der sehr hohen Anzahl an fehlenden Lehrlingen und offenen Lehrstellen, wurde trotz der unsicheren Umstände die Planungen für die Berufserlebnistage 2020 „Eini in“s Leb“n“ aufgenommen. Diese finden am Freitag, 6. November, und Samstag, 7. November, statt. Die WKO und der Verein „FachkräfteZukunft Kirchdorf“ haben kürzlich das bewährte Organisationsteam mit der Umsetzung beauftragt.


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