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ROSENAU AM HENGSTPASS. Werner Dilly, selbst ernannter „Knödel-Drehchef“, dreht mit seinem Team in der Knödelwerkstatt in Rosenau am Hengstpass mehrere hunderttausend Knödel pro Jahr. Die Spezialitäten, vorwiegend mit regionalen Zutaten, sind zum Botschafter für die Tourismus-Region Pyhrn-Priel geworden. 

(v.l.) Chef der Knödelwerkstatt Werner Dilly und WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller (Foto: WKO Kirchdorf)

Das Unternehmen „Knödelwerkstatt“ zeigt vor, wie Kulinarik, Handwerk und Tourismus optimal miteinander verbunden werden können: “Kulinarik ist der beste Werbeträger für eine Region. Eine tolle Initiative des Unternehmers Werner Dilly“, ist Kirchdorfs Wirtschaftskammer-Obmann Klaus Aitzetmüller beim Besuch der Knödelwerkstatt vom Konzept begeistert. Die Verpackung der insgesamt 16 verschiedenen Sorten machen nicht nur Appetit auf schmackhafte ehrliche Knödeln, sondern mit sympathischen Bilder auch auf die Region. Die Konsumenten finden damit ein regionales Produkt und die damit verbundene Region in vielen oberösterreichischen und Kühlregalen. Aber auch über die Grenzen hinaus spricht das Produkt potenzielle Gäste an.

Alles eine Frage des Standorts

Der Unternehmer ist seit mehr als einem Jahr am Standort Rosenau am Hengstpass tätig und zeigt enge Verbundenheit mit der Region: „Der Standort passt sehr gut zu unseren Produkten. Die Umgebung vermittelt die Echtheit unserer Produkte“, sagt Werner Dilly. Rosenau am Hengstpass zählt wirtschaftlich zu den kleinsten Gemeinden im Bezirk Kirchdorf. Die „Knödelwerkstatt“, der Traditionsbetrieb Rohol und das Ausflugsziel Hengstpass verschaffen dem Ort aber eine entsprechende Bekanntheit über die Bezirksgrenzen hinaus.

Kooperationen

„Es wurden so viele Lebensmittelerzeuger als möglich aus der näheren Umgebung eingebunden. Der Rest der Zutaten stammt in erster Linie aus Oberösterreich und ein geringerer Anteil aus den angrenzenden Bundesländern. Das unterstreicht, dass die Knödel von hier sind“, ist Werner Dilly überzeugt. Wie Studien zeigen, ist der Konsument immer stärker an der Herkunft der Produkte interessiert. Auch da ist Unternehmer am richtigen Weg.

Positiver Blick in die Zukunft

Die Knödelwerkstatt ist in einem ehemaligen Gasthaus eingemietet. Damit wurden in der ländlichen Gemeinde auch Arbeitsplätze geschaffen. Trotz eines Rückschlages während der Corona-Zeit blickt der Unternehmer positiv in die Zukunft. „Eine gewaltige Leistung eines Kleinunternehmens für die gesamte Pyhrn-Priel-Region“, gratuliert der Wirtschaftskammer-Obmann.

Standortfaktor: herzhafte Kulinarik

Die kleine feine und vor allem qualitativ hochwertige Lebensmittelproduktion hat im Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ eine entsprechende Bedeutung. „Eigentlich eine Nische in unserem Bezirk, die uns aber auch auszeichnet. Einheimische und Gäste wissen diese Produkte zu schätzen“, sagt  Klaus Aitzetmüller. Regionale Lebensmittel sind auch für die gute Positionierung der Arbeitgeberregion von wesentlicher Bedeutung. „Für Mitarbeiter ist die Versorgung mit qualitativen Lebensmitteln und eine herzhafte Kulinarik durchaus ein Standortfaktor“, sagt Klaus Aitzetmüller


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