„Unser Alpengin schmeckt nach Bergen und heimischen Kräutern“
HINTERSTODER. Mühsam gestaltete sich die Suche nach der perfekten Rezeptur und einige Fehlschläge waren zu verkraften. Der Alpengin, den Alexander Habe so geduldig geschaffen hat, kann sich schlussendlich aber schmecken lassen.

Kräuter aus der Region, Gewürze aus Mazedonien, Bergwasser aus Hinterstoder und echte Handarbeit machen den Alpengin von Alexander Habe zu einem besonderen Produkt aus dem Herzen des Stodertals. So schnell ein solches Getränk wohl auch Sorgen vergessen ließe, erinnert sich der 26-Jährige aber noch zu gut an die Fehlschläge, die seinen Weg prägten: „Seit meinem 18. Lebensjahr brenne ich hobbymäßig Schnaps. Wir haben im Hotel Sonnfeld eine hauseigene Kupferdestille mit Brennrecht“, erzählt der gebürtige Vorderstoderer. Weil ihm bei der Schnapsherstellung die Unabhängigkeit von Ernteausfällen oder ähnlichem fehlte, ermittelte er mithilfe eines Ausschlussverfahrens und einer Liste auf Wikipedia das für ihn perfekte, ganzjährige Produkt: den Gin.
„Nennen wir es Eingebung“
„Ich fand den Gedanken spannend, Gin aus dem Bergwasser von Hinterstoder und regionalen Zutaten zu kreieren. Der Name „Alpengin“ war auch sofort in meinem Kopf. Nennen wir es Eingebung“, erinnert sich Alexander Habe zurück. Nach etlichen Fehlschlägen destillierte er Ende Mai 2019 erstmals ein paar Flaschen Alpengin und ließ die Gäste seines Schwiegervaters im Hotel Sonnwend in Hinterstoder kosten, staunen und kaufen.“Nachdem der Gin so gut ankam, haben wir auch einen kleinen Onlineshop auf der Homepage des Hotels angelegt, wo der Alpengin bestellt werden kann. Die Verkaufszahlen steigen seitdem stetig an.“ Gekauft werden kann der Alpengin mittlerweile auch bei sieben Lebensmittelhändlern im Bezirk Kirchdorf.“Besonders gut schmeckt der Gin mit Tonic, Heidelbeeren, einer Apfelspalte und Lavendel“, verrät der Alpengin-Erfinder abschließend.


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