Trotz Corona-Krise: Alprima Aparthotel in Hinterstoder verzeichnet erfolgreiche erste Sommersaison

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 22.09.2020 11:57 Uhr

HINTERSTODER. Am 7. Dezember 2019 öffnete das Alprima Aparthotel in Hinterstoder seine Türen. Trotz Corona-Krise kann das Hotel die erste Sommersaison nun positiv abschließen. 

Die erste Sommersaison des Alprima Aparthotels war geprägt von der Corona-Krise. Vergleichswerte gibt es zwar noch keine, aber eines steht bereits fest: An manchen Wochenenden war das Alprima Aparthotel in Hinterstoder bis zu 85 Prozent ausgelastet. Durch die variabel gestaltbaren Appartementgrößen, lockere Stornobedingungen sowie dem Verzicht auf fixe Essensslot war das Hotel trotz Corona-Pandemie ein beliebtes Urlaubsziel. „Die Struktur unserer Anlage ist vor allem in Zeiten wie diesen perfekt. Unsere Gäste können nahezu ohne Berührungspunkte mit anderen Gästen ihren Urlaub in der Urlaubregion Pyhrn-Priel verbringen“, überlegt Rainer Rohregger, Vorstand der Hinterstoder Wurzeralm Bergbahnen AG, die Miteigentümer des Hotels sind.

Investment in eine nachhaltige Zukunft

Insgesamt 17 Millionen Euro wurden von der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG gemeinsam mit der Schröcksnadelgruppe in den Standort investiert. „Wir haben lange diskutiert und überlegt, wie man diese herrliche Region über viele Jahre hinweg für unsere Gäste aus dem In- und Ausland attraktiv gestalten kann“, erzählt Markus Schröcksnadel, Initiator und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, „die Lösung konnte nur im Ausbau der Hotellerie und der Infrastruktur der Seilbahnen gemeinsam liegen. Hotellerie ist ja eigentlich nicht unser Kerngeschäft, aber wir müssen über den Tellerrand hinausdenken und im gemeinsamen Schulterschluss mit dem Land, Gemeinden, Tourismusverband und Seilbahnen ein Netzwerk schaffen, das die Region für bestehende und zukünftige Gäste zu einem Urlaubsfixpunkt macht.“

Region profitiert durch gesichertes Wachstum

„Um die Bedeutung der Region auch langfristig abzusichern, ist es notwendig, auch in die Bettenentwicklung zu investieren“, so Aufsichtsratsvorsitzender Peter Schröcksnadel „es reicht nicht, nur in die Seilbahnen zu investieren. Eine Seilbahn und Events wie zum Beispiel der Weltcup sind nur dann abgesichert, wenn die Gäste auch die Möglichkeit haben, länger als einen Tag zu bleiben.“ Dieses Hotelprojekt sei ein wichtiger Impuls für Hinterstoder, betont auch Hinterstoders Bürgermeister Helmut Wallner (ÖVP): „Mehr Touristen bedeuten mehr Sicherheit für heimische Unternehmen, gleichzeitig profitieren die Einwohner von zahlreichen neuen, ganzjährigen Arbeitsplätzen.“

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