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BEZIRK KIRCHDORF. SPÖ-Bundesrätin und Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster fordert ein Anti-Corona-Zentrum im Bezirk.

SPÖ-Bundesrätin und Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster fordert ein Anti-Corona-Zentrum. (Foto: SPÖ)

„Oberösterreich darf sich nicht weiter vom Corona-Chaos des Bundes anstecken lassen. Das immer wieder verspätete Aktivwerden des Landes muss ein Ende haben, damit wir nicht immer nur durch teure Kraftakte Nachteile für die Oberösterreicher verhindern können“, kritisiert SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster, das bisherige Verhalten der Regierung. Sie fordert eine aktivere Corona-Politik seitens Landeshauptmann Stelzer und Gesundheitslandesrätin Haberlander. Wobei für sie die Corona-Schutzimpfung „der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie“ sei: Sie rette Menschenleben, schütze Gesundheit, Arbeitsplätze und Wirtschaft.

Niederschwellige Anlaufstelle

„Was es jetzt braucht, ist ein Anti-Corona-Servicezentrum für unseren Bezirk. Diese Anti-Corona-Zentren sind die direkte Anlaufstelle für Impfungen, Tests, notwendige Schutzausrüstungen und wichtige Informationen. Das schafft Klarheit und sorgt für Sicherheit“, unterstützt Lancaster die Forderung von SPÖ-Vorsitzender Birgit Gerstorfer. Das Anti-Corona-Zentrum soll im Bezirk als Anlaufstelle dienen. Dieses niederschwellige und wohnortnahe Angebot könnte ab dem Wochenende der angekündigten Massentests, also ab dem 22. Jänner anlaufen: „Das ist eine logistische Herausforderung, aber eine machbare. Mit Unterstützung des Landes ist die Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf sicher in der Lage dieses Zentrum zu errichten.“

Auf- und Zusperren kostet mehr

Der SPÖ-Bezirksvorsitzenden ist klar, dass solche Anti-Corona-Servicezentren Geld kosten. „Aber das ewige Auf- und Zusperren aufgrund mangelnder Strategie kostet nicht nur ebenfalls viel Geld, sondern auch Lebensqualität und gefährdet die Gesundheit der Menschen in unserem Land. Geiz ist in dieser Phase der schlechteste Ratgeber. Wir müssen jetzt notwendigen Mittel in die Hand nehmen, um diese Pandemie zu überwinden“, ist Bettina Lancaster überzeugt.


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