Haidlmair hat neue Strategie für mehr Nachhaltigkeit

Hits: 372
Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 21.01.2021 12:06 Uhr

NUSSBACH. Der Werkzeugbauer Haidlmair hat in den vergangenen Jahren viele Initiativen gestartet, um seinen Teil zur Bewältigung der globalen Klimakrise beizutragen. Aus diesem Grund wurde nun der Unternehmensslogan von „For Higher Productivity“ (für höhere Produktivität) auf „Productivity for Sustainability“ (Produktivität für Nachhaltigkeit) geändert.

Zu den Initiativen des Nußbacher Unternehmens gehören konsequente Investitionen in die Infrastruktur, um hier CO2 einzusparen und nachhaltiger zu arbeiten. Vor einigen Jahren wurde beispielsweise die Beleuchtung in den Werkshallen auf moderne, energiesparende LED-Technologie umgestellt, die Lüftungsanlagen wurden optimiert und die größte Photovoltaikanlage der Region versorgt einen Teil des Unternehmens mit umweltfreundlichem Strom aus Sonnenenergie. Zusätzlich wurden die Wärmedämmung der Produktionshallen optimiert und Hitzeschutzverglasung installiert, um den Bedarf zur Klimatisierung zu minimieren.

Heizung von der Nahwärme Nußbach

Bei der Heizung setzt Haidlmair bereits seit vielen Jahren auf die Dienste der Nahwärme Nußbach, ein kommunales Projekt, das die Ressourcen effizient und umweltschonend nützt. Auch die Mitarbeiter von Haidlmair leisten ihren Beitrag zur CO2 Reduktion, indem einige von ihnen das Angebot des Unternehmens angenommen haben, das den Bezug von Elektroautos zu einem besonders günstigen Vorzugspreis ermöglicht.

15 Prozent der Mitarbeiter mit umweltfreundlichen E-Fahrzeugen unterwegs

Auf diesem Wege sind bereits rund 15 Prozent mit umweltfreundlichen E-Fahrzeugen von BMW und Volkswagen unterwegs. Diese Elektroautos können während der Arbeitszeit kostenlos an eigens dafür installierten Ladestationen geladen werden. Der Strom dafür kommt zur Gänze aus der firmeneigenen Photovoltaikanlage und spart somit ca. zehn Tonnen CO2 pro Jahr ein. Darüber hinaus bezieht Haidlmair seine Energie ab sofort zur Gänze aus 100Prozent erneuerbaren Quellen.

„Gesunde Umwelt für unsere Nachkommen“

Geschäftsführer Mario Haidlmair ist die Nachhaltigkeit in seinem Unternehmen ein besonderes Anliegen: „Mir ist besonders wichtig, dass wir eine gesunde Umwelt für unsere Nachkommen in all ihrer Schönheit bewahren. Ich denke das ist unsere Pflicht, sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich.“ Aus diesem Grund geht man bei Haidlmair ab heuer noch einen Schritt weiter: „Wir haben einige Initiativen auf den Weg gebracht, die auch unsere Werkzeuge nachhaltiger machen, wovon vor allem unsere Kunden profitieren. Aus diesem Grund haben wir unseren Unternehmensslogan von ,For Higher Productivity' auf ,Productivity for Sustainability' geändert, auch um unsere Zielsetzung und unser Angebot kurz und prägnant zu untermauern“, führt er weiters aus.

CO2-Einsparungspotentiale im Produktionsprozess der Werkzeuge und deren Technik

So haben die Haidlmair-Techniker den gesamten Produktionsprozess der Werkzeuge und deren Technik genau durchleuchtet und viele CO2-Einsparungspotentiale gefunden. Diese Potentiale beinhalten unter anderem optimierte Baugrößen oder kompaktes Design, werkzeugoptimierte Zykluszeiten und den Einsatz von Technologien, die den Einsatz von Recyclingmaterialien begünstigen, eine erhebliche Energieeinsparung in der Produktion ermöglichen oder digitale Werkzeugüberwachungssysteme beinhalten, die einzelne Dienstreisen obsolet machen. Diese Technologien kommen zum Großteil von Unternehmen aus der Haidlmair Group, wie das Heißkanalsystem FDU oder das Mould Monitoring-System der Digital Moulds GmbH, ein Joint Venture mit Hofmann Werkzeugbau.

Förderungen für Investitionskosten

Die Kunden von Haidlmair profitieren von all diesen Ideen und Innovationen gleich mehrfach. Zum einen helfen Ihnen die Haidlmair-Werkzeuge die eigenen Nachhaltigkeitsziele leichter zu erreichen und zum anderen können sie durch die Anschaffung von neuen, leistungsfähigeren Werkzeugen ihre Produktivität steigern. Die Investitionskosten wiederum lassen sich zum Teil durch neue Förderungen der Europäischen Union und einzelner Nationalstaaten refinanzieren. Dabei stehen die Experten von Haidlmair den Kunden tatkräftig mit Rat und Tat zur Seite: „Bei den Förderungen, die die EU in diese Richtung bereits vorgestellt hat, warten wir noch auf die Details. Aber wir sehen hier doch einiges an Potential in den nächsten Monaten und Jahren. Ziel muss es sein, gemeinsam eine nachhaltigere, aber gleichzeitig produktivere Produktion zu ermöglichen“, erläutert Mario Haidlmair einen weiteren Vorteil bei der Neuanschaffung von Werkzeugen mit dem Haidlmair-Nachhaltigkeitsbonus.

Ziel, nicht nur der beste, sondern auch der nachhaltigste Werkzeugbauer der Welt werden

Alle diese Anstrengungen in Richtung Nachhaltigkeit sollen aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Für die nächsten Monate sind noch einige weitere Schritte geplant, sowohl betrieblich als auch bei den angebotenen Werkzeugen. „Mein Ziel ist es seit einigen Jahren, der beste Werkzeugbauer der Welt zu werden und nun wollen wir auch noch zusätzlich das nachhaltigste Werkzeugbauunternehmen werden, dafür werden wir alles in unserer Macht stehende tun“, erklärt Mario Haidlmair seine Zielsetzungen abschließend.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Mollns Kindergartenkinder erkunden den Wald

MOLLN. Renate Rettenegger, Leiterin des Kindergartens in Molln, weiß, wie wichtig das Spiel im Freien für Kinder ist. Darum erkunden die Kindergartengruppen regelmäßig die Natur. ...

Landesmusikschule Grünburg ehrt Pianist Rudolf Buchbinder

GRÜNBURG/STEYR. Der Steyrer Künstler Reinhard Moser, Gründungsmitglied des Kunstvereins Zwischenbrücken, schenkte der Landesmusikschule Grünburg ein Bild des großen österreichischen ...

Kirchdorfer Fotografin beweist sich bei internationalem Bildwettbewerb

KIRCHDORF AN DER KREMS. Die 30-jährige Fotografin Isabella Hartl hat im Rahmen der internationalen Fotografie-Awards des bund professioneller portraitfotografen (bpp) eine hohe Platzierung erlangt. ...

Schnelleres Internet für 2.000 Haushalte in Kremsmünster

KREMSMÜNSTER. Im vergangenen Herbst lud Kremsmünsters Bürgermeister Gerhard Obernberger (ÖVP) die Vertreter der A1-Telekom, Energie AG, Magenta-Zettl und LinzNet zu einem runden Tisch, ...

Tag der offenen Tür in der Freien Schule Kremstal

PETTENBACH. Die Freie Schule Kremstal in Pettenbach lädt alle Interessierten zum Tag der offenen Tür am Freitag, 5. März, ein.

Covid-Testangebot nun auch in Pettenbach

PETTENBACH. Der Einsatz von Pettenbachs Bürgermeister Leo Bimminger (ÖVP) hat sich gelohnt: Ab 3. März gibt es die Möglichkeit, sich im Pfarrhof Pettenbach auf das Coronavirus ...

Gemeinde Kremsmünster lässt Bürger mitgestalten

KREMSMÜNSTER. Mit der Erarbeitung eines örtlichen Entwicklungskonzeptes möchte die Marktgemeinde Kremsmünster gemeinsam mit den Bürgern die Zukunft Kremsmünsters aktiv gestalten. ...

Führungswechsel in der Raiffeisenbank Steinbach-Grünburg

GRÜNBURG/STEINBACH AN DER STEYR. Seit Anfang dieses Jahres leitet Florian Außermayr, als nun zweiter Geschäftsleiter, gemeinsam mit Thomas Obernberger die Raiffeisenbank Steinbach-Grünburg. ...