Schnelleres Internet für 2.000 Haushalte in Kremsmünster

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 26.02.2021 11:11 Uhr

KREMSMÜNSTER. Im vergangenen Herbst lud Kremsmünsters Bürgermeister Gerhard Obernberger (ÖVP) die Vertreter der A1-Telekom, Energie AG, Magenta-Zettl und LinzNet zu einem runden Tisch, um den Internetausbau in der Gemeinde zu besprechen.

Die Bundespolitik entschied vor rund 20 Jahren die Themen Rund um den Internetausbau an die Privatwirtschaft abzugeben und durch Förderungen zu stützen. Die Folge war, dass jeder Provider bei jeder Kabelverlegung in Nicht-Zentrums-Gebiete die Wirtschaftlichkeit berechnet. Aus diesem Grund hatte lud Gerhard Obernberger, Bürgermeister von Kremsmünster, die vier im Stiftsort tätigen Internet-Provider (A1-Telekom, Energie AG, Magenta-Zettl und LinzNet) im Herbst 2020 zu einem Gespräch ein.

280 schriftliche Interessensbekundungen

Dabei konnte er 280 schriftliche Interessensbekundungen der Bürger vorlegen. Das und auch der generell steigende Druck der kleinen Betriebe und der Landbevölkerung hat zu einem gemeinsamen Denken geführt. „Noch heuer wird unsere Initiative für rund 2.000 Haushalte in Kremsmünster ein schnelleres Internet ermöglichen“, freut sich der Bürgermeister nach dem abschließenden Planungsgespräch im Jänner 2021. Das bedeutet für viele Haushalte einen Glasfaseranschluss, für die meisten zumindest eine Bandbreitensteigerung über das Fernsehkabel oder über das Kupferkabel.

Fertigstellung im Spätsommer 2021

„Die ersten Grabungsarbeiten macht die Energie AG bereits im März mit Fertigstellung im Spätsommer 2021“, berichtet Amtsleiter Reinhard Haider über den konkreten Zeitablauf, die Telekom-A1 und Magenta-Zettl folgen dann in Kürze. „Leider werden wir die Situation nicht für alle Kremsmünsterer verbessern können, aber sobald die nächsten Förderungen vom Bund freigeschaltet werden, gibt es neue Möglichkeiten“, so der Bürgermeister. Dabei hofft er auch auf eine bessere Beteiligung der Bevölkerung, denn nur bei entsprechenden Absichtserklärungen werden die Provider dann auch tatsächlich tätig. Das beste Beispiel dafür ist das ländliche Gebiet in Krift Kremsmünster, das von einer Gruppe engagierter Bürger förderfähig gemacht wurde. Heuer werden die Glasfaserkabeln am Land eingezogen.

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