Kremsmünster bekommt Park & Ride-Anlage, mobile Jugendbetreuung und Siedlungserweiterung

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Kremsmünster (Foto: Winter)
Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 08.05.2021 07:20 Uhr

KREMSMÜNSTER. Bei der Sitzung am Donnerstag, 6. Mai, hat der Gemeinderat Kremsmünster unter anderem einen Grundsatzbeschluss für die ÖBB-Park & Ride-Anlage beim Bahnhof gefasst, eine mobile Jugendbetreuung beschlossen, den Instandhaltungsschlüssel für den Schutzwasserverband Kremstal festgelegt sowie die Flächenwidmung beim Ziegelmairweg in „Wohngebiet“ eingeleitet.

Nach mehreren Besprechungen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und dem Land Oberösterreich genehmigte der Gemeinderat einstimmig die aktuelle Planung für die ÖBB-Park & Ride-Anlage beim Bahnhof. Das Projekt umfasst unter anderem 150 KFZ-Stellplätze, 100 Fahrradabstellplätze sowie 16 Mopedstellplätze. Mit zehn Spitzahorn-Bäumen wird für Begrünung und Beschattung gesorgt. Vorgesehen sind zudem Plätze für zehn Fahrradboxen ohne Ausstattung, für eine WC-Anlage und ein Zugang vom Siedlungsgebiet Pasterwizweg. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 1,4 Millionen Euro betragen. Die Kosten verteilen sich zu 25 Prozent auf die Gemeinde, zu 25 aufs Land OÖ und zu 50 Prozent auf die ÖBB. Der Umbau des Bahnhofes soll 2022 bis 2023 erfolgen.

Mobile Jugendbetreuung beschlossen

In der Sitzung des Sozialausschusses vom 19. April wurde über eine mögliche mobile Jugendbetreuung in Kremsmünster beraten und nun im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Das Projekt Mobile JULEI übernimmt die gesamte „offene Jugendarbeit“ in der Gemeinde. Wichtig ist dem Gemeinderat die Zusammenarbeit mit den bestehenden Vereinen, die bereits eine großartige Jugendarbeit leisten. Start soll im Herbst 2021 sein.

Instandhaltungsschlüssel für Hochwasserschutz

Für die Erstellung des künftigen Instandhaltungsschlüssels nach der Fertigstellung des Rückhaltebeckens Kremsau wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Zielsetzung eine gerechte Aufteilung, eine Nutzenorientierung und die Möglichkeit der Einpflegung von nachvollziehbaren Änderungen ohne Änderung der Methodik war und für alle aktuellen Maßnahmen gelten soll, also auch für den Hochwasserschutz im Kremstal.

Die Faktoren für die Neuberechnung des Instandhaltungsschlüssel waren der Baukostenschlüssel (Kremsmünster 10,91 Prozent) und Nutzfläche der geschützten Gebäude (Kremsmünster 9,11 Prozent für 339 Objekte). Einstimmig wurde der Instandhaltungsschlüssel für den Schutzwasserverband Kremstal für die Marktgemeinde Kremsmünster ab 2022 mit einem Prozentsatz von 9,47 Prozent festgelegt, was derzeit für die Gemeinde rund 1.900 Euro Ausgaben jährlich bedeutet. Der Instandhaltungsschlüssel soll alle sechs Jahre neu berechnet werden.

Straßenbezeichnung für Neubauten im Betriebsbaugebiet Pochendorf

Für die Neubauten im Betriebsbaugebiet Pochendorf wird eine neue Straßenbezeichnung erforderlich. Die Adressen der bereits ansässigen Betriebe bleiben aufrecht, die neuen Betriebe erhalten nach einstimmiger Entscheidung die Bezeichnung „Gewerbestraße“.

Siedlungserweiterung beim Ziegelmairweg

Im Örtlichen Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Kremsmünster ist bereits seit vielen Jahren eine Erweiterungsfläche zur Siedlung Ziegelmairweg in westlicher Richtung für eine künftige „Wohnfunktion“ ausgewiesen. Von den Eigentümerfamilien liegen konkrete Ansuchen um Flächenwidmungsplanänderungen für eine Umwidmung der Flächen auch im Flächenwidmungsplan in „Wohngebiet“ vor. Mehrheitlich hat der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss über die Einleitung des Verfahrens für die Flächenwidmungsplan-Änderung gefasst sowie für die Erstellung eines Bebauungsplanes.

Die Gemeinderatssitzung ist am YouTube-Kanal der Marktgemeinde Kremsmünster nachzusehen: https://www.kremsmuenster.at/Gemeinderatssitzung-Live

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