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"Wie fair geht's bei mir in der Arbeit zu?": Blitzumfrage des ÖGB Kirchdorf beendet

Sophie Kepplinger, BA, 07.05.2021 12:22

BEZIRK KIRCHDORF. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) Kirchdorf bat im Rahmen einer Blitzumfrage alle Interessierten um ihre Meinungen zum Thema „Arbeit“.

Bernhard Riedler und Andreas Hubauer (Foto: ÖGB Kirchdorf)
Bernhard Riedler und Andreas Hubauer (Foto: ÖGB Kirchdorf)

Insgesamt 135 Personen nahmen an der Blitzumfrage des ÖGB Kirchdorf teil, die mit 1. Mai, dem Tag der Arbeit, abgeschlossen wurde. „Die Antworten nutzen wir als Grundlage für unsere regionale Gremienarbeit. Zudem können daraus interessenpolitische Forderungen für die Arbeitnehmer im Bezirk formuliert werden“, berichtet Andreas Hubauer, Regionalsekretär des ÖGB Kirchdorf und Initiator der Umfrage. 81,5 Prozent der Teilnehmer waren Arbeiter oder Angestellte, 5,9 Prozent in Ruhestand, 3,7 Prozent Arbeitsuchend, 3,7 Prozent Schüler, drei Prozent in Lehrausbildung, 1,5 Prozent selbstständig tätig und 0,7 Prozent in Langzeitkrankenstand. 54,1 Prozent der Befragten waren weiblich, 45,9 Prozent männlich.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf großes Thema

Die Blitzumfrage des ÖGB Kirchdorf beinhaltete insgesamt elf Fragen, darunter drei demografische Fragen (Beschäftigungsstatus, Alter, Geschlecht), vier geschlossene, darunter zwei Frage mit Polaritätenprofil, sowie zwei offene und zwei organisatorische Fragen. Unter anderem wurde ermittelt, wie belastend die derzeitige Situation den Teilnehmern erscheint. Diese Frage beantworteten 51 Prozent der Teilnehmer mit „belastend, aber meisterbar“, 42 Prozent gaben an, gut zurecht zu kommen und sieben Prozent wählten „sehr belastend, ich rette mich von einem Tag zum anderen“ aus.

Bei der fünften Frage „Wie fair geht's bei mir in der Arbeit zu?“ gaben 39,1 Prozent der Teilnehmer an, dass sie sich in einem „sehr fairen“ Arbeitsverhältnis befinden. Bei der Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie meinten 80 Prozent der Teilnehmer, im Moment funktioniere es gut. 18 Prozent gaben an, es sei schwierig, aber machbar und zwei Prozent der Befragten sind kinderlos oder Arbeitssuchend. „Vor allem die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sowie die Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie waren Themen, die vermehrt auch bei den Rückmeldungen zu den offenen Fragen aufkamen. Man merkt, dass die Menschen gehört werden wollen“, sagt Hubauer.

Wer die Blitzumfrage des ÖGB Kirchdorf verpasst hat, kann noch an der derzeit laufenden österreichweiten Umfrage im Rahmen der ÖGB Kampagne „Mir reicht's„ teilnehmen.


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