Schutzmaßnahmen in Steinbach am Ziehberg kurz vor dem Abschluss

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 17.09.2021 15:11 Uhr

STEINBACH AM ZIEHBERG. 2005 traten in Steinbach am Ziehberg bei einem Starkregenereignis Hangrutschungen auf, die bis in den Siedlungsraum am Hangfuß der Sonnseite reichten. Um das Siedlungsgebiet zu schützen, wurde ein Schutzprojekt umgesetzt, das nun kurz vor dem Abschluss steht.

„Die Ereignisse im Jahr 2005 haben gezeigt, dass hier Handlungsbedarf besteht, um das Siedlungsgebiet am Hangfuß der Sonnseite in Steinbach nachhaltig zu schützen. Dank der Expertise der Wildbach- und Lawinenverbauung konnte ein Projekt verwirklicht werden, welches nun 24 potentiell durch Hangrutschungen gefährdeten Gebäuden Schutz und Sicherheit bietet“, berichten FPÖ-Bezirksparteiobmann Michael Gruber und Sicherheits-Landesrat Wolfgang Klinger (beide FPÖ). Das Projekt umfasst Entwässerungsmaßnahmen entlang des Güterweges Eder mit einer erosionssicheren Einleitung in die angrenzenden Vorfluter. Neben der geschlossenen Ableitung der gefassten Oberflächenwässer werden zusätzlich Drainagierungen vorgenommen. Die Einleitungsbereiche des Moargrabens werden mittels Holzquerwerken gefestigt und erosionssicher hergestellt. Das bestehende Gerinne in Richtung Sausgraben wird verstärkt und ebenfalls gegen Erosion gesichert. Zudem werden am Talboden die Errichtung eines Schotterfanges zur Ausfilterung von Geschiebe aus dem Zubringer des Sausgrabens und ein Ausbau des Unterlaufgerinnes umgesetzt.

Eine Million Euro investiert

Das Investitionsvolumen von etwas mehr als einer Million Euro wurde aus Mitteln des Bundes (57 Prozent), des Landes Oberösterreich (15 Prozent) und der Gemeinde Steinbach (28 Prozent) aufgebracht. Die Arbeiten sollen laut Gruber und Klinger noch vor der Winterpause abgeschlossen sein. „Jede Investition in den Schutz vor den Folgen von Starkregenereignissen ist eine Investition in die Sicherheit unserer Heimat“, so die beiden FPÖ-Politiker.

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