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ST. PANKRAZ. Christoph Schimpl ist seit Herbst 2021 Bürgermeister (SPÖ) von St. Pankraz. Im Gespräch mit Tips erzählte er über gelungene Veranstaltungen, aktuelle Projekte und Herausforderungen.

Die Gemeinde St. Pankraz liegt inmitten der Tourismusregion Pyhrn Priel. (Foto: Andreas Bittricher)
  1 / 2   Die Gemeinde St. Pankraz liegt inmitten der Tourismusregion Pyhrn Priel. (Foto: Andreas Bittricher)

Tips: Was gibt es Neues in St. Pankraz?

Christoph Schimpl: Die vergangenen Wochen war einiges los, wir haben einen aufregenden Frühling hinter uns. Die „Hui statt Pfui“-Aktion war mit über 50 Teilnehmern ein voller Erfolg. Da braucht St. Pankraz den Vergleich mit den größeren Nachbargemeinden gar nicht scheuen. Auch die Erstkommunion war sehr gut besucht – und die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.

Tips: Auch beim Pankratius Kirtag gab es einen großen Andrang.

Schimpl: Der Kirtag samt Frühschoppen und Oldtimer-Traktortreffen ist Dank der vielen freiwilligen Helfer sehr gut gelungen. Die Stockschützenhalle ist aus allen Nähten geplatzt.

Tips: Welche Projekte wurden umgesetzt und welche stehen aktuell auf der Agenda?

Schimpl: Im vergangenen Jahr wurde die Obermayrstraße saniert und die Wasserversorgungsanlage im Schalchgraben ausgebaut. Heuer haben wir in ein neues Kommunalfahrzeug, einen Traktor für unseren Bauhof, investiert. Derzeit sind wir dabei, einen Krisenstab für die Gemeinde auszuarbeiten. Momentan haben wir in der Gemeinde keinen richtigen Krisenstab. Es sollte jedoch mehrere Verantwortliche geben, die im Ernstfall wissen, was zu tun ist.

Tips: Wie sieht es in der Gemeinde beim Thema „Nachhaltigkeit“ aus?

Schimpl: Wir sind Teil der energieautarken Region Pyhrn Priel und auch sehr bemüht um das Thema. Erst vergangenes Jahr haben wir in eine LED-Straßenbeleuchtung investiert, wodurch wir schon 5.000 kWh einsparen konnten. Ein zukünftiges Projekt wird dann auch, die großen Dachflächen der Volksschule und des Bauhofs mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Wir wollen als Gemeinde ein Vorbild sein und in erneuerbare Energien, anstatt in russisches Gas, investieren.

Tips: Warum ist St. Pankraz einen Besuch wert?

Schimpl: Wir haben einige Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise das Naturdenkmal Teufelskirche im Rettenbachgraben, zu bieten. Auch das wieder eröffnete Gasthaus zum Niesl direkt am Steyrtal Radweg ist mit seinen regionalen Spezialitäten allemal ein lohnendes Ausflugsziel.


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