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SCHLIERBACH. Statt zu Hause im HomeOffice einsam zu sein, ist es in Schlierbach nun möglich, im „wisawi“ direkt im Ortszentrum gemeinsam mit Gleichgesinnten zu arbeiten.

Sonja Grammer, Thomas Höfer, Mario Pramberger und Karin Trausner (v.l.) (Foto: Thomas Brunner)
  1 / 4   Sonja Grammer, Thomas Höfer, Mario Pramberger und Karin Trausner (v.l.) (Foto: Thomas Brunner)

Thomas Höfer, der den ADEG-Markt in Schlierbach führt, kaufte das Gebäude der ehemaligen Sparkasse in Schlierbach mit dem Ziel, die Lage im Zentrum zu nutzen, um den Ortskern zu beleben. Er war für alle Ideen offen. Rund ein Jahr später, schlug der Schlierbacher Unternehmensberater Mario Pramberger (wirklich.wirksam) vor, ein Gemeinschaftsbüro zu errichten und wollte auch gleich der erste Mieter sein. Er brachte sein Know How und Netzwerk mit ein. Von der Idee begeistert zeigten sich auch Sonja Grammer (markenstube) und Karin Trausner (Auer Design), die ebenfalls ins Büro einzogen sowie für die Gestaltung, Marke und den Online Auftritt sorgten.

Miteinander, gemeinsam und nebeneinander arbeiten

„Der Name ,wisawi’ hat sich angeboten, weil sich das Büro gegenüber vom Kaufhaus Höfer befindet und wir zudem miteinander, gemeinsam und nebeneinander arbeiten“, erzählt Sonja Grammer: „Wir haben aus dem Wort vis-à-vis eine Schlierbacher Variante gemacht und es in Mundart geschrieben. Das ist liebevoller.“

Fixer Arbeitsplatz garantiert

„Es gefällt mir, gemeinschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig einen fixen Arbeitsplatz zu haben. Auch der Nachhaltigkeitsaspekt war mir wichtig, es ist ressourcen- und flächenschonend und gleichzeitig gibt es keinen Leerstand im Zentrum mehr“, sagt Karin Trausner und Sonja Grammer fügt hinzu: „Die Lage im Ortszentrum, nahe den Kinderbetreuungseinrichtungen, ist für mich als Mutter praktisch.“ Ob es nicht störend sei, wenn beispielsweise alle gleichzeitig telefonieren müssten? „Es ist selten, dass alle gemeinsam im Büro sind“, sagt Mario Pramberger und falls es in Zukunft einmal mehr Mieter werden: „Es gibt immer noch die Möglichkeit, nachträglich Telefonkabinen zu errichten.“

Es sind noch fünf Schreibtische frei. Pro Monat und Schreibtisch sind 150 Euro zu bezahlen, inklusive der Infrastruktur und mit 24/7 Zugang. Der Besprechungsraum kann auch stundenweise benutzten werden.

Angesprochen werden sollen nicht nur Selbstständige, sondern alle, die im HomeOffice arbeiten. Für Studenten, die einen Platz zum Schreiben brauchen, gibt es von Juni bis September vergünstigte Preise.

Tag der offenen Tür

Das „wisawi“ kann beim Tag der offenen Tür am Mittwoch, 7. Juni, von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. An diesem Tag wird auch ein Arbeitsplatz für zwei Monate verlost.


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