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Nachhaltige Sanierung im Fokus: Experten geben in der Sparkasse OÖ Kirchdorf nützliche Tipps

Susanne Winter, MA, 22.05.2024 13:20

KIRCHDORF AN DER KREMS. Zu einem informativen Abend ganz im Zeichen der nachhaltigen Sanierung lud die Sparkasse OÖ in Kirchdorf. Unter dem Titel „Sanieren. Fördern. Finanzieren.“ verfolgten die Gäste spannende Experten-Vorträge rund um nachhaltiges Sanieren, Energiesparen, maßgeschneiderte Finanzierungen sowie Förderungen.

V.l.: Michael Petter vom gleichnamigen Ingenieurbüro, Dietmar Waser (Geschäftsführer Ing. Dietmar Waser GmbH), Johannes Lachinger (Regionaldirektor Privatkunden Sparkasse OÖ in der Region Kirchdorf), Carina Wurnitsch (Filialleiterin Sparkasse OÖ in Kirchdorf) und Patrick Buchegger (Wohnbau-Spezialist Sparkasse OÖ in der Region Kirchdorf) (Foto: Sparkasse OÖ)

Sanieren liegt voll im Trend. Immer mehr Haus- oder Wohnungseigentümer entscheiden sich, ihre in die Jahre gekommene Immobilie fit für die nächsten Generationen zu machen. Sanieren hat dabei viele Vorteile, so etwa sorgt die verkürzte Bauzeit – besonders bei gut erhaltenen Gebäuden – für schnellere Ergebnisse. Gleichzeitig wird der einzigartige Charme und die teilweise historische Architektur eines Gebäudes bewahrt.

Das ist aber längst nicht alles, weiß Patrick Buchegger, Wohnbauspezialist der Sparkasse OÖ in der Region Kirchdorf: „Die Vorteile des Sanierens liegen auf der Hand. Wer saniert, profitiert gerade heuer von attraktiven Förderungen und langfristig durch eingesparte Energiekosten. Außerdem wird durch eine Sanierung der Verbrauch von neuen Baumaterialien reduziert.“

Egal, ob kleine oder umfassende Sanierung: Schon vor Beginn sollte man den bautechnischen und energetischen Zustand des Gebäudes bei den Energieberatungsstellen analysieren lassen, weiß der Experte.

Sanierungs- und Finanzierungskonzept erstellen lassen

Stichwort für Michael Petter, der sich mit seinem gleichnamigen Ingenieurbüro auf die Sanierung von Gebäuden spezialisiert hat: „Um eine erfolgreiche und nachhaltige Sanierung durchzuführen, ist es wichtig, ein ganzheitliches Konzept zu erstellen, in dem auch die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen definiert sind. Es ist ratsam, gleich zu Beginn erfahrene Experten hinzuzuziehen, um eine detaillierte Energieanalyse durchzuführen und die besten Optionen für die Sanierung zu identifizieren“.

So sei laut Petter eine thermische Sanierung der Gebäudehülle der Schlüssel zum Energiesparen. Wände, Dach, Böden, Fenster und Türen sollten auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dazu kommt eine zeitgemäße Heizungsanlage, die erneuerbare Energien nutzt. Auch energiesparende Elektrogeräte, LED-Beleuchtung und eine intelligente Steuerung des Stromverbrauchs tragen dazu bei, den Energiebedarf im Haushalt zu senken. Zudem können Photovoltaik-Anlagen oder thermische Solaranlagen installiert werden, um die kostenlose Energie der Sonne zu nutzen.

Profis wie etwa die Ing. Dietmar Waser GmbH kümmern sich danach um die Umsetzung des Projektes. Dietmar Waser leitet in dritter Generation das Kremstaler Gebäude- und Installationsunternehmen, das auf Nachhaltigkeit und Innovationsgeist setzt. Er sagt: „Empfehlenswert ist die Nutzung von Solarenergie oder Wärmepumpen, um möglichst unabhängig von fossilen Brennstoffen zu sein. Es ist erfreulich, dass es für die ,Raus aus Öl und Gas'-Förderung und den Sanierungsbonus keine Einkommensgrenzen gibt. Das bedeutet, dass jeder, der die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, von den Förderungen profitieren kann“, so Waser.

Finanzielle Gesundheit sei beim Sanieren das A und O, schließt Buchegger den Kreis. Er unterstützt seine Kunden nicht nur bei Förderanträgen, er spricht mit ihnen auch über Finanzierbarkeit und Leistbarkeit des jeweiligen Projektes. „Wer eine Sanierung finanziert, sollte auch genug Reserven für Eventualitäten zur Verfügung haben. Ebenso gilt es, für Phasen mit eingeschränktem Einkommen gerüstet zu sein, etwa Karenzzeiten. Die Wohnbau-Spezialist der Sparkasse OÖ erarbeiten dafür maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte“, sagt Buchegger.


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