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Eisenwurzen erhält 3,85 Millionen Euro für das Wegenetz

Maya Lauren Matschek, 03.02.2026 08:56

BEZIRK. Das Land Oberösterreich investiert 2026 kräftig in die Infrastruktur im ländlichen Raum. Für den Wegeerhaltungsverband (WEV) Eisenwurzen stehen für die Bezirke Steyr-Land, Kirchdorf an der Krems und Linz-Land insgesamt 3,85 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel fließen in die Instandhaltung und Sanierung des regionalen Güterwegenetzes.

LR Günther Steinkellner und FP-Bezirksobmann BGM Christian Partoll (v.l) (Foto: FPÖ Linz-Land)
LR Günther Steinkellner und FP-Bezirksobmann BGM Christian Partoll (v.l) (Foto: FPÖ Linz-Land)

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) betont die Bedeutung dieser Investitionen: „Ein gut ausgebautes und gepflegtes Güterwegenetz ist die Lebensader unserer Regionen. Es sichert die Erreichbarkeit von landwirtschaftlichen Betrieben und Wohnhäusern und bildet die Grundlage für eine funktionierende Infrastruktur im ländlichen Raum.“

Trotz Sparmaßnahmen: Millionen für sichere Wege

Insgesamt stellt das Infrastrukturressort des Landes heuer Landesbeiträge in Höhe von rund 18 Millionen Euro bereit. Für den Wegeerhaltungsverband Eisenwurzen für die Bezirke Steyr-Land, Kirchdorf/Krems und Linz Land gibt es 3.850.000 Euro für Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten. Trotz der aktuellen zehnprozentigen Kreditsperre sei es gelungen, eine stabile und vorausschauende Budgetplanung sicherzustellen.

Auch auf regionaler Ebene wird das Maßnahmenpaket begrüßt. Der Linz-Land Bezirksparteiobmann und Bürgermeister Christian Partoll sieht darin einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität: „Die Mobilität im ländlichen Raum ist eine wesentliche Säule für die wirtschaftliche Stärke Oberösterreichs. Es ist wichtig, dass das Wegenetz auch 2026 in hoher Qualität erhalten bleibt. Diese Investitionen unterstützen die Gemeinden direkt.“

17,3 Millionen kommt von Gemeinden

Finanziert werden die Projekte durch eine enge Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden. Die beteiligten Kommunen bringen zusätzlich rund 17,3 Millionen Euro auf. Damit sollen notwendige Sanierungen effizient umgesetzt und die Sicherheit sowie Befahrbarkeit der Wege langfristig gesichert werden.

„Durch die gute Zusammenarbeit mit den Gemeindeverbänden kommen die Mittel genau dort an, wo sie gebraucht werden – direkt vor Ort. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität und Verkehrssicherheit im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken“, so Steinkellner.


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