Neuer Schulstandort: Kräfte bündeln
KIRCHSCHLAG/HAGENBERG. Im ABZ Hagenberg (Agrarisches Bildungszentrum) findet auch die landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule Kirchschlag eine neue Heimat. Franz Hofstadler, der Direktor der Fachschule, erklärt, warum man umgezogen ist.

Tips: Welche Gründe sprachen für den neuen Standort?
Hofstadler: Die drei Landwirtschaftlichen Fachschulen Freistadt, Katsdorf und Kirchschlag befinden sich in relativer räumlicher Nähe und haben sich bei kleiner werdenden Geburtsjahrgängen und schwindender Zahl von landwirtschaftlichen Betrieben immer mehr konkurrenziert. Auch war in allen Schulen ein großer Investitionsbedarf gegeben, weil die letzten größeren Modernisierungen schon mehr als 25 Jahre zurückliegen. Die Modernisierung der drei Standorte hätte gleich viel gekostet, wie ein Neubau.
Tips: Was bietet der neue
Standort?
Hofstadler: Im ABZ Hagenberg können wir die Kräfte bündeln und Synergien nutzen. Das ABZ wird für etwa 300 Tages-Schüler und 100 Abend-Schüler gebaut, wovon für etwa 180 Schüler modernste Internatsplätze errichtet werden. Die Inbetriebnahme erfolgt im Herbst 2017. Durch die größere Schülerzahl kann auch eine größere Zahl von Ausbildungsschwerpunkten angeboten werden, als es an den jetzigen Standorten der Fall war. In Fachrichtungen werden sieben Ausbildungsschwerpunkte – Gesundheit und soziale Berufe, Gastromanagement, Floristik und Garten, Futterbau und Rinderhaltung, Ackerbau und Veredlungswirtschaft, Forst und erneuerbare Energien und Direktvermarktung und Betriebsmanagement – angeboten.<


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