Skifahren am Hochficht wird auch in 80 Jahren noch möglich sein
HOCHFICHT. Allen klimatischen Widrigkeiten zum Trotz hat es das Hochficht-Team geschafft, perfekte Bedingungen auf die Pisten zu zaubern. Und die Skifahrer wissen das zu schätzen: Seit das Familienskigebiet in Vollbetrieb ist, herrscht hier reges Treiben.

„Der Nachholbedarf am Skifahren ist bei den Leuten merkbar“, kommentiert Hochficht-Geschäftsführer Gerald Paschinger die bisherigen Besucherzahlen. Diese lassen sich durchaus mit denen des Vorjahres vergleichen – nur die Weihnachtsferien sind halt total ausgefallen. Bis jetzt hat es der Wettergott nämlich nicht gut gemeint mit den Skilift-Betreibern: Nur mit einer Piste wurde am 4. Dezember der Betrieb gestartet, über Weihnachten war nur das Kinderland offen. „Erst Anfang Jänner konnten wir wieder beschneien“, berichtet Paschinger. Dank der Kälteperiode, die auch Naturschnee brachte, liegt jetzt aber eine kompakte Schneedecke von 40 bis 60 Zentimeter auf allen Pisten. „Die Bedingungen sind wirklich sehr gut und wir bekommen super Rückmeldungen. Uns ist wichtig, dass der Skigast zufrieden ist und gerne wiederkommt – Leistung und Qualität müssen stimmen“, betont der Hochficht-Chef, der auch für die Semesterferien eine ideale Schneesitutation verspricht. Denn Kunstschnee schmelze langsamer als Naturschnee und in der Nacht gefriert es ohnehin.
Schnee auf Vorrat
Ohne Kunstschnee wird es auch in Zukunft nicht gehen. „Wir werden schon an den ersten kalten Tagen noch effektiver Schnee produzieren müssen“, verrät Gerald Paschinger. Denn laut einer Studie über den Sinn von Beschneiung in den Skigebieten wird auch in 80 Jahren das Skifahren noch möglich sein – kalte Tage können sich aber nach hinten verschieben. „Da werden Schneedepots, vielleicht sogar ganzjährig, immer wichtiger.“ Für eine Nutzung des Gebietes im Sommer gibt es noch kein konkretes Projekt, aber „als Unternehmer muss man immer in alle Richtungen denken.“


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