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KLEINZELL. Eine Chronik außerhalb der Norm wollte Johann Falkinger verfassen; weniger die Geschichte fundamentiert zu Papier bringen, sondern die noch in den Köpfen vorhandenen alten Geschichten sammeln und aufzeichnen. Und so zeigt sein kürzlich präsentiertes Heimatbuch das Dorfleben, wie es einst war und heute ist.

Hans Falkinger hat ein Buch über das Leben und die Menschen in Kleinzell veröffentlicht. Foto: Gahleitner

Als „Wanderung von der Gegenwart in die Vergangenheit“ versteht sich das Buch von Hans Falkinger, in dem von der Elektrifizierung in Kleinzell und Gneisenau, von den Schallenbergern oder von Kriegsereignissen ebenso zu lesen ist, wie von der Eröffnung des Altenheim, von der Polizeiinspektion-Außenstelle, vom Hopfenbau in Kleinzell und der Steinindustrie. Die Hälfte seines Buches widmet der ehemalige Bürgermeister aber den Menschen selbst, den zahlreichen Vereinen und Stammtischen, die dafür sorgen, dass sich eigentlich jeden Tag was in Kleinzell tut. „Das ist unser Dorfleben“, sagt Falkinger, für den gerade diese schlichten Dinge des täglichen Lebens die Besonderheit seiner Gemeinde ausmachen.

Rechtzeitig zum heurigen Kleinzeller Treffen, das alle fünf Jahre stattfindet, ist das Buch fertig geworden. Viele der gedruckten 400 Stück sind auch schon verkauft.

Oberösterreichs Gemeinden archiviert

Die Heimatgeschichte ist schon lange ein Steckenpferd des 76-jährigen Kleinzellers. Er hat in den  vergangenen zehn Jahren alle Gemeinden Oberösterreichs bereist, sich dort die Kirche, Betriebe, Sehenswürdigkeiten und das Gemeindeamt angeschaut. Von jeder Gemeinde hat er außerdem Heimatbücher oder andere Chroniken archiviert. So findet sich ganz Oberösterreich in seinen Bücherregalen im Wohnzimmer.

Erhältlich ist die über 200 Seiten starke „Wanderung von der Gegenwart in die Vergangenheit“ von Johann Falkinger am Gemeindeamt Kleinzell und bei der Raiffeisenbank (30 Euro).


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