Kleinzeller Ortsplatz ist jetzt noch mehr ein Platz der Begegnung
KLEINZELL. Abgeschlossen wurde der Agenda 21-Prozess, der die Kleinzeller ein gutes Jahr begleitet hat. Markantes Ergebnis: Der Ortsplatz wurde noch schöner und einladender gestaltet und lädt zur Begegnung ein.

150 Kleinzeller haben sich an dem Prozess zur Zukunftsgestaltung beteiligt. „Wir hatten Workshops im Kindergarten, für Senioren, Landwirte und die Wirtschaft und ein Bürgercafe für alle – dank dieser breiten Aufstellung kann die Bevölkerung die Entwicklung in der Gemeinde mittragen“, freut sich Bürgermeister Klaus Falkinger. Schwerpunkt war die Gestaltung des Ortszentrums mit neuen Sitzgelegenheiten und Blumenbeeten, die ab dem nächsten Jahr durch einen eigenen Arbeitskreis betreut werden. Außerdem wurde der Pfarrergarten geöffnet und der Bevölkerung zugänglich gemacht.
Dorfcharakter erhalten
„Ist der Ortskern gesund, ist es die ganze Gemeinde“, ist Falkinger überzeugt, „bei uns funktioniert trotz des enormen Zuzugs und Wachstums das Ortsleben. Dieser Dorfcharakter darf nicht verloren gehen.“
Nahversorgung gesichert
Der Agenda 21-Prozess zeigte außerdem, dass die Nahversorgung bei allen Kleinzellern oberste Priorität hat. Deshalb entsteht im alten Feuerwehr-Haus ein Lebensmittelgeschäft, das von Mitarbeitern der Artegra Werkstätten betrieben wird. Ein Architektenwettbewerb wird ausgeschrieben, im November 2020 ist die Eröffnung geplant. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wird auch das Gemeindehaus barrierefrei gestaltet und innen renoviert.


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